Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Stadtwerke Pirna: 1,6 Millionen Euro für neue Etage

Stadtwerke Pirna: 1,6 Millionen Euro für neue Etage

Die Stadtwerke Pirna (SWP) stocken auf. Der Verwaltungssitz an der Seminarstraße soll eine zusätzliche Etage bekommen. "Der Baubeginn ist noch in diesem Jahr", berichtet Olaf Schwarze, SWP-Geschäftsführer.

Voriger Artikel
Drogensüchtiger schlägt mit Eisenkette nach vorbeifahrenden Autos
Nächster Artikel
Dachser in Radeburg wappnet sich für die Zukunft

Das Gebäude soll eine weitere Etage erhalten, um Arbeitsplätze für 20 Mitarbeiter zu schaffen.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Von Silvio Kuhnert

Pirna. Die Stadtwerke Pirna (SWP) stocken auf. Der Verwaltungssitz an der Seminarstraße soll eine zusätzliche Etage bekommen. "Der Baubeginn ist noch in diesem Jahr", berichtet Olaf Schwarze, SWP-Geschäftsführer. Grund für den Bau eines dritten Stockwerks ist der Zuwachs an Mitarbeitern im Haus.

Seit 2004 steht das Verwaltungsgebäude in der Südvorstadt. "Energiehaus" nennen es die Versorgungsunternehmen der Stadt. Denn in dem Flachbau sitzen seit 2008 neben den Stadtwerken auch ihre Tochterunternehmen Gasversorgung Pirna (GVP) und die Geschäftsführung der Stromversorgung Pirna (SVP) unter einem Dach. Derzeit gehen 48 SWP- und 23 GVP-Mitarbeiter dort werktags ein und aus. In Zukunft kämen rund 20 Mitarbeiter hinzu, informiert SVP-Geschäftsführer Ekkehard Oswald.

Mit der Aufstockung wird die Rekommunalisierung der Energiesparte sozusagen auch nach außen hin sichtbar. Seit Februar dieses Jahres ist die Konzession für das Stromnetz in der Hand der Unternehmensgruppe. Am 15. September übernimmt sie auch das Gasnetz des Ortsteils. Gleichzeitig läuft die Etablierung der Energieversorgung Pirna (EVP) weiter. Im vergangenen Jahr beschloss der Stadtrat die Gründung der EVP als 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke - mit dem Ziel, ein einheitliches Energienetz für ganz Pirna zu schaffen und die Sparten Gas, Fernwärme und Strom zu vereinen.

Derzeit ist noch die Energieverbund Dresden GmbH mit 49 Prozent an der Stromversorgung und mit 10,6 Prozent an der Gasversorgung beteiligt. Künftig sollen nur noch die kommunale Gesellschaftsstruktur Thüga AG, die aus 42 kleineren Stadtwerken besteht, und gegebenenfalls andere Gesellschafter Minderheitenanteile besitzen. Nach dem Rückkauf der Anteile des Energieverbunds Dresden sollen SVP und GVP miteinander fusionieren und mit der EVP verschmelzen, die künftig auch die Fernwärme-Sparte der Stadtwerke übernimmt. 2015 soll der Gründungsprozess abgeschlossen sein.

Mit der Rekommunalisierung der Energieversorgung übernimmt die Unternehmensgruppe auch die Betriebsführung für die Stromversorgung. Bislang kümmert sich um diese Aufgabe die Energie Sachsen Ost, kurz Enso. Ab 2015 soll dies in der neuen Etage an der Seminarstraße erfolgen. In die Aufstockung des Gebäudes werden rund 1,6 Millionen Euro investiert.

Von der Neustrukturierung im Energiesektor hofft auch die Stadt Pirna zu profitieren. Sie ist einziger Anteilseigner an den Stadtwerken. Laut dem Haushaltsstrukturkonzept, das der Stadtrat Anfang dieses Jahres verabschiedet hat, verspricht sich die Stadt eine zusätzliche Gewinnausschüttung von reichlich 900 000 Euro im Jahr durch die Gründung der EVP.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.08.2012

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

23.10.2017 - 14:57 Uhr

Für Manuel Konrad geht es in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit Dresden in seine alte Heimat zum SC Freiburg.

mehr