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Stadtwerke Elbtal installieren Blockheizkraftwerk in der Oberschule Kötitz

Erstes BHKW in Coswig Stadtwerke Elbtal installieren Blockheizkraftwerk in der Oberschule Kötitz

„So schnell waren wir noch nie“, meint Annett Müller-Bühren. Anfang des Jahres hatte die Geschäftsführerin der Stadtwerke Elbtal ernsthafte Gespräche über ein Blockheizkraftwerk für die Oberschule Kötitz im Rathaus geführt. Seit diesem Monat tut die Anlage nun ihren Dienst.

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Direktor Mathias Müller wirft einen Blick in das Blockheizkraftwerk.

Quelle: Uwe Hofmann

Coswig. „So schnell waren wir noch nie“, meint Annett Müller-Bühren. Anfang des Jahres hatte die Geschäftsführerin der Stadtwerke Elbtal ernsthafte Gespräche über ein Blockheizkraftwerk für die Oberschule Kötitz im Rathaus geführt. Seit diesem Monat tut die Anlage nun ihren Dienst. Nach zwei Blockheizkraftwerken in Radebeul, die die Stadtwerke in der Grundschule Naundorf und im Rathausareal betreiben, ist es die dritte Anlage dieser Art für das kommunale Unternehmen. Sie verspricht eine größere Energieeffizienz, weil sie nicht nur Wasser durch das Verbrennen von Erdgas für Heizung und Wasserleitungen erhitzt, sondern im gleichen Arbeitsgang auch Strom erzeugt. Etwa 60 Prozent des im Heizungskeller gewonnenen Stroms werden in der Schule verbraucht, der Rest wird eingespeist. Im Jahr werden auf diese Weise etwa 60 Tonnen Kohlendioxid weniger in die Luft geblasen, „ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz“, wie Müller-Bühren sagt.

Für Oberbürgermeister Frank Neupold (parteilos) hat aber ein anderer Grund zur Entscheidung geführt, die neue Technik zu installieren, nachdem die Anfang der 90er Jahre eingebaute Ölheizung verschlissen war. „Wir müssen unsere Gebäude sehr sparsam beheizen“, sagt er. Bedeutet: Finanziell muss sich die Sache lohnen. Das tut sie, auch wenn man Investitionen in einen neuen Erdgasanschluss, die in den nächsten Februarferien geplante Zerlegung des alten Heizölkessels und den Kaufpreis der neuen Aggregate gegenrechnet. In den ersten zehn Jahren werde man wohl 1300 Euro im Jahr sparen, später dann bis zu 2800 Euro, sagt Stefan Sári, der im Coswiger Rathaus für die Schulen verantwortlich ist. Laut Müller-Bühren geht man für das Blockheizkraftwerk von einer Lebensdauer von 15 Jahren aus.

Angeschlossen an die Anlage sind neben dem Schulgebäude auch die Turnhalle mit Erweiterungsbau, dazu das Alte Rathaus. Der Kindergarten, der sich auf dem Nachbargrundstück befindet, dagegen nicht. Diesen Gedanken habe man verworfen, weil die Fernwärmeleitung dann zu lang geworden wäre und sich der Betrieb durch die Leitungsverluste und die hohen Baukosten nicht mehr gelohnt hätte, sagt Stadtwerke-Chefin Müller-Bühren.

An der Oberschule, wo man zum Beginn des Schuljahres erst einen Erweiterungsbau eingeweiht hatte, werden laut Schulleiter Mathias Müller auch in den nächsten Jahren Bauleute oft gesehen Gäste bleiben. So steht im Schulaltbau eine Brandschutzmodernisierung an, vor allem weil die Schule durch die Erweiterung gewachsen ist. Außerdem muss das Dach der Turnhalle erneuert und der Sportplatz auf Stand gebracht werden.

Von Uwe Hofmann

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