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Stadtteilzentrum Radebeul-Ost kommt an

Stadtteilzentrum Radebeul-Ost kommt an

Gute Noten für das neue Stadtteilzentrum in Radebeul-Ost. Mit der Umgestaltung des Areals um Bahnhof, Rathausgelände und die Einkaufsmeile Hauptstraße seien 80 Prozent der befragten Radebeuler zufrieden, teilt der Gewerbeverein "Handel und Gewerbe in Radebeul-Ost" (Hugro) mit.

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Blick aus der Vogelperspektive auf das neue Stadtteilzentrum in Radebeul-Ost. Es bekam in einer Umfrage unter Besuchern und Kunden gute Noten.

Quelle: Martin Förster

Er hat im vergangenen Jahr eine Umfrage unter Besuchern des Radebeuler Stadtteils unternommen, deren Auswertung nun vorliegt. Demnach haben sich mehr als 130 Besucher und Kunden die Zeit genommen, den zwölf Fragen umfassenden Fragebogen zu beantworten und anschließend in den beteiligten Geschäften und Einrichtungen abzugeben.

Von den Befragten wohnen oder arbeiten etwa 40 Prozent in dem Stadtteil, betrachtet man das nähere Umfeld mit, sind es um die 90 Prozent. Darüber hinaus geben etwa 40 Prozent an, das östliche Stadtzentrum zwei bis drei Mal in der Woche zu besuchen - vor allem um einzukaufen, wie 85 Prozent der Befragten erklärten. Ein Fünftel der Besucher sucht die Bibliothek oder die Volkshochschule auf, die beide im zum Kultur-Bahnhof umgestalteten früheren Bahnhofsgebäude untergebracht sind. Je ein Drittel erledigen Behördengänge bei der Stadtverwaltung oder besuchen Arztpraxen und Therapieeinrichtungen.

Als "zwiespältig" bewerten die Umfrageteilnehmer die Parkplatzsituation in Radebeul-Ost, wie in der Hugro-Auswertung zu lesen ist. Eine Hälfte schätzt sie als zufriedenstellend ein, die andere als "nicht ausreichend". Dieser Umstand ist insofern von Bedeutung, als Radebeul gerade das Parkkonzept in dem Stadtteil umstrickt (DNN berichteten). Demnach soll auf der Hauptstraße künftig nur noch auf einer Straßenseite das Parken erlaubt sein. Außerdem will man die Parkdauer von derzeit zwei Stunden auf eine Stunde herabsetzen, so wie es derzeit schon auf den Stellflächen rings um den Kultur-Bahnhof üblich ist. Wer länger parken will, müsste dann auf das Parkhaus über dem Rewe-Lebensmittelmarkt ausweichen. Von dem Plan sollen Radler und Fußgänger profitieren, für deren Einkaufsbummel die Hauptstraße übersichtlicher und damit einladender würde. Leidtragende wären die Autofahrer, die im Zweifelsfall ein paar Schritte mehr gehen müssten, weil sie nicht direkt vor der Ladentür einen Stellplatz finden. Da zumindest ein großer Teil der Befragten aus dem direkten Umfeld des Stadtteilzentrums kommt, könnte dieser Plan dennoch aufgehen. Etwa 60 Prozent der Stadtteilbesucher fordern laut Umfrage mehr Grün im Gebiet, wobei allerdings 20 Prozent finden, dass dies nicht zu Lasten der Parkmöglichkeiten angepflanzt werden dürfe. Die Beschilderung der Straßen, die Radebeul mit dem veränderten Parkkonzept gleich mit überarbeiten will, halten 60 Prozent der Umfrage-Teilnehmer für "ausreichend".

Die Umfrage hat auch mehrere Kritikpunkte zutage gebracht, die sich insbesondere um die Zusammensetzung und Zugänglichkeit des Einzelhandels vor Ort drehen. So fordern Besucher einheitliche Ladenöffnungszeiten, die Etablierung von Modegeschäften für Damen und Herren und einen zusätzlichen Drogeriemarkt. Außerdem werden ein Blumengeschäft im unteren Teil der Hauptstraße und Händler für Haushaltswaren, Elektronik, Spielwaren und Schuhdiscounter gewünscht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.03.2015

Uwe Hofmann

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