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Stadtmuseum Pirna zeigt Landschaftsmalerei von Jochen Fiedler

Stadtmuseum Pirna zeigt Landschaftsmalerei von Jochen Fiedler

Schon beim morgendlichen Spaziergang lässt Jochen Fiedler seinen Blick über die Landschaft schweifen. Hat er ein Motiv von den Anhöhen bei Cunnersdorf erspäht, schnappt der Künstler seine Pinsel oder Stift, packt die Staffelei auf den Rücken und geht los.

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Seine Staffelei und Malutensilien hat Jochen Fiedler zu einem Paket verschnürt, um sie immer griffbereit zu haben, wenn er ein Motiv sieht.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. "Stimmt das innere Bild mit der Situation der Landschaft überein, macht es Klick", sagt der Landschaftsmaler. Ergebnisse dieser unzähligen Klicks sind ab morgen im Stadtmuseum Pirna zu sehen.

Unter dem Titel "Gesichter einer Landschaft - Malerei und Grafik aus zwei Jahrzehnten" zeigt die Ausstellung bis 11. November Arbeiten in Aquarell, Pastell und Öl sowie Porträtzeichnungen. Ob verschneite Berghänge, rustikale Scheunen, leuchtende Rapsfelder, die Weite des Raumes, oder das Spiel der Wolken sowie von Licht und Schatten - Fiedler fängt Stimmungen und Bilder der Landschaft mit rauschenden Farben ein. "Unverkennbar ist er von der Dresdner Schule um Theodor Rosenhauer und Paul Wilhelm ebenso wie der impressionistischen Maltradition der Franzosen beeinflusst und findet im Hier und Heute seine eigene qualitätsvolle künstlerische Sprache", erklärt Kuratorin Katja Margarethe Mieth.

In diesem Jahr feierte der gebürtige Dresdner seinen 50. Geburtstag. "Bereits als 14-Jähriger wollte ich Maler werden", erinnert sich Fiedler, der von 1983 bis 1988 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden studierte und anschließend Meisterschüler bei Professor Gerhard Kettner war. Er wuchs in Cossebaude auf und hatte täglich den Fluss und die Weinhänge von Radebeul vor Augen. "Die Landschaft nötigt dich, sie zu mögen und zu malen", meint Fiedler. Stadtlandschaften seiner Geburts- und Heimatstadt hielt er seit seiner Studienzeit in Öl fest. Seit nunmehr fast 15 Jahren lebt und arbeitet er in Cunnersdorf. "Mein Revier ist das Dreieck Stolpen, Sebnitz und Hohenstein", berichtet der Künstler. Von dort aus zieht es ihn auch immer wieder in das Schönfelder Hochland und in die Sächsische Schweiz. "Für den Maler Jochen Fiedler ist Landschaft Lebensessenz und Leidenschaft", meint Kuratorin Mieth. Täglich ziehe es ihn ins Freie.

Am 29. September, findet eine Wanderung mit Fiedler und ein Besuch seines Ateliers statt. Beginn ist 13.30 Uhr. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet das Museum um eine Voranmeldung unter Tel.: 03501/556461.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.09.2012

S.K.

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