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Stadtmuseum Meißen gibt Ölgemälde nach Brüx zurück

Zurück zum Ursprungsort Stadtmuseum Meißen gibt Ölgemälde nach Brüx zurück

Das Stadtmuseum Meißen gibt ein vor dem Zweiten Weltkrieg in seinen Bestand gelangtes Kunstwerk an die tschechische Stadt Brüx (Most) zurück. Das große Ölgemälde „Der Nonnenraub der Hussiten“ aus dem 17. Jahrhundert gehöre eigentlich dorthin.

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Quelle: Philipp Maurer/dpa

Meißen/Brüx. Das Stadtmuseum Meißen gibt ein vor dem Zweiten Weltkrieg in seinen Bestand gelangtes Kunstwerk an die tschechische Stadt Brüx (Most) zurück. Das große Ölgemälde „Der Nonnenraub der Hussiten“ aus dem 17. Jahrhundert gehöre eigentlich dorthin, sagte Leiterin Martina Fischer am Mittwoch.

Das Werk eines den Meißnern unbekannten Künstlers war 1921 aus dem dortigen Stadtmuseum nach Weimar gebracht worden - mit dem Sterbezimmer von Ulrike von Levetzow (1804-1899), der letzten Liebe des deutschen Dichters Wolfgang von Goethe. Von dort gelangte es später nach Meißen, wohl weil Friedrich von Meißen in den Hussitenkriegen bei Brüx war, wie Stadtsprecher Philipp Maurer erklärte.

Die Herkunft des Bildes, das Fischer zufolge in der Vergangenheit auch ausgestellt wurde, wurde nach einer Anfrage aus Brüx erforscht. „Es gibt keinen Rechtsanspruch, aber es gehört nicht zu uns“, erklärte Maurer die Entscheidung zur Rückgabe, die am 13. Januar vollzogen wird. Damit komme das Werk nach fast 100 Jahren an seinen Ursprungsort zurück.

dpa

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