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Stadt stellt Weichen für Einkaufszentrum: Für Scheunenhof liegt Bebauungsplan vor

Stadt stellt Weichen für Einkaufszentrum: Für Scheunenhof liegt Bebauungsplan vor

Der Bau eines von vielen Pirnaern langersehnten Einkaufszentrums auf dem denkmalgeschützten Scheunenhof-Areal rückt ein weiteres Stück näher. Die Stadtverwaltung legt kommenden Donnerstag das erste Mal dem Bauausschuss einen Bebauungsentwurf für die Freifläche am Dohnaischen Platz vor.

Damit kann das B-Plan-Verfahren starten. Vielleicht schon im Oktober, spätestens aber im November dieses Jahres soll es abgeschlossen sein. Im Anschluss kann der Investor, die Edeka-Unternehmensgruppe, einen Antrag auf Baugenehmigung stellen.

Seit den 1990er Jahren wird über ein Einkaufszentrum neben dem Scheunenhof diskutiert. Rund 20 000 Quadratmeter ist das Areal zwischen Robert-Koch-, Hospital- und Bahnhofstraße groß. Es ist eine der letzten großen Brachflächen in der Innenstadt. Mindestens 5000, maximal 8000 Quadratmeter soll die Verkaufsfläche im Center umfassen. Davon sind zwischen 1800 und 3000 Quadratmeter für Edeka sowie für einen Lebensmitteldiscounter reserviert. Bei der Nutzung der anderen Verkaufsflächen weicht die Stadt ihre bisherigen Einschränkungen auf.

Bereits 2008 begrenzte eine damals einberufene Arbeitsgruppe das Warensortiment für das Einkaufszentrum vor allem auf Lebensmittel, Bekleidung und Elektroartikel. Im Januar 2010 stellte die Verwaltung die sogenannte "Pirnaer Liste" vor. In ihr waren jene Sortimente aufgelistet, die als zentrenrelevant gelten, aber vor allem in der Innenstadt fehlen oder unterrepräsentiert sind. Dazu gehören neben Bekleidung aller Art, Spielwaren, Uhren und Schmuck sowie Elektroartikel. Diese Waren sollten laut dem Einzelhandels- und Zentrenkonzept künftig in der Altstadt, in Copitz-West und auf dem Sonnenstein konzentriert werden. Möbel, Bau- und Gartengeräte, Lampen oder Fahrräder weisen dagegen keine große Anziehungskraft auf Kunden aus, um danach in Pirnas Innenstadt auf Shoppingtour zu gehen. Deshalb sollten sie in der Peripherie bleiben.

Auf eine starre Einhaltung dieses Konzepts pocht die Stadtverwaltung beim Scheunenhof nun nicht mehr. Nur noch drei Viertel der Verkaufsfläche soll ausschließlich für zentrenrelevante Sortimente zur Verfügung stehen. Auch beim Hochwasserschutz soll es Veränderungen geben. Im Juni stand die Elbbrühe rund einen Meter hoch auf dem Gelände, im August 2002 waren es sogar 1,80 Meter. Damit beispielsweise die Lebensmittel im Edeka bei einer künftigen Flut nicht wegschwimmen, liegt der Fußboden im Erdgeschoss 1,95 Meter über dem Gehweg.

Edeka peilte bislang immer eine Eröffnung des Centers zum Weihnachtsgeschäft 2014 an. Der Termin wird kaum zu halten sein, denn bis zu 18 Monate Bauzeit sind veranschlagt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.08.2013

Silvio Kuhnert

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