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Stadt lässt an Pirnaer "Tanne" Gerüst bauen

Stadt lässt an Pirnaer "Tanne" Gerüst bauen

An der Bergstraße vor dem ehemaligen Kreiskulturhaus Tannensäle wird es bis Ende Oktober in Pirna eng. Die Stadt lässt die "Tanne" seit gestern einrüsten. Eine Sanierung steht allerdings nicht an.

Pirna. Auch die Vorbereitung für einen Abriss des seit Jahren leerstehenden Gebäudes ist es noch nicht. "Fachfirmen führen im Bereich des Daches Sicherungsarbeiten durch", klärte Stadtsprecher Thomas Gockel auf.

Die Reparaturarbeiten lassen aber noch keinen Rückschluss über das weitere Schicksal des von vielen Pirnaern vermissten Veranstaltungssaales zu. "Wir kommen unserer Gebäudesicherungspflicht nach", so Gockel. Dies geschehe unabhängig von der noch ausstehenden Grundsatzentscheidung des Stadtrates, ob das Gebäude stehen bleibt und einer neuen Nutzung zugeführt wird oder nicht. "Der Grundsatzbeschluss soll noch in diesem Jahr erfolgen", berichtete Gockel.

Eigentlich sollte die Entscheidung über Abriss oder Nicht-Abriss längst gefällt sein. Ursprünglich hatte Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke (parteilos) angekündigt, dass das Thema zu Beginn des Jahres auf die Tagesordnung des Stadtrates gesetzt werde. Eine Wiederbelebung als Kulturstätte oder Kulturzentrum schloss er allerdings von vornherein aus.

Zum Objekt "Tanne" und dessen städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten hatte die Stadt bereits im vergangenen Jahr Untersuchungen anfertigen lassen. Allerdings empfahlen diese alle nur den Einsatz der Abrissbirne und danach das Areal als Wohnstandort zu entwickeln. Weil Baubürgermeister Eckhard Lang (parteilos) den Stadträten bislang keine andere Alternative für eine Nachnutzung des Gebäudes vorlegen konnte, wurde der Grundsatzbeschluss vertagt.

Vor fünf Jahren hatte ein Investor Interesse an der Immobilie gezeigt. Er wollte die "Tanne" und das benachbarte ehemalige Gewerkschaftshaus zu einer Bergwirtschaft mit Hotelbetrieb umbauen. Die Umsetzung des Projekts scheiterte allerdings an einer Grundstücksfrage. Damals wurden zuletzt Notsicherungsarbeiten am Gebäude vorgenommen.

In die "Tanne" tropft nun wieder der Regen. "Da bisher kein neuer Investor gefunden werden konnte, sind nun erneut Unterhaltungsarbeiten am Dach notwendig, um den weiteren Verfall der historischen Bausubstanz zu verhindern", teilte Gockel mit. Ebenfalls will man mit den Sicherungsarbeiten unterbinden, dass lose Teile vom Dach eventuell auf den Fußweg fallen. Aufgrund des Gerüstes und der Bauarbeiten kommt es in den kommenden Wochen zu Einschränkungen auf dem Gehweg.

silvio kuhnert

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