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Stadt Pirna will in Copitz neue Kita bauen

Stadt Pirna will in Copitz neue Kita bauen

Auf der Brache zwischen Rewe-Supermarkt und Diesterweg-Grundschule im Stadtteil Copitz möchte die Stadt Pirna nun doch eine Kindertagesstätte bauen. Denn der Bedarf an Kita-Plätzen wächst.

Pirna. Deshalb hat der Stadtrat jüngst den Grundsatzbeschluss für einen Kita-Neubau am Standort Professor-Roßmäßler-Straße gefasst.

Wie viele Plätze konkret dort entstehen sollen, wird derzeit in der Verwaltung ermittelt. Laut der aktuellen Bevölkerungsprognose werden bis Ende 2020 allein für die Altersgruppe der Drei- bis Sechsjährigen zusätzlich 99 Betreuungsplätze benötigt. Im Hortbereich wächst der Bedarf in den kommenden fünf Jahren um 156 an. Diese Prognose berücksichtigt allerdings noch nicht die Auswirkungen der von der Verwaltung verfolgten Strategie "40000+". Bei der Einwohnerzahl soll wieder eine vier und nicht mehr eine drei vorne stehen. In den vergangenen Jahren verzeichnete die Canalettostadt bereits einen leichten Einwohnerzuwachs. Um diesen Prozess zu befördern, möchte man vor allem junge Familien ins Stadtgebiet locken. Dafür haben Stadtrat und Verwaltung bereits ein umfangreiches Programm zur Entwicklung neuer Wohngebiete auf den Weg gebracht. Bei einer erfolgreichen Umsetzung der Strategie "40000+" werde der Mehrbedarf im Kita-Bereich noch höher ausfallen als bislang prognostiziert, ist man sich im Rathauses sicher.

Hinzu kommt der Zuwachs der Bevölkerung durch Flüchtlinge. Die Verwaltung rechnet damit, dass wie in diesem Jahr auch 2016 weitere 380 Asylsuchende nach Pirna kommen. Unter ihnen sind auch Kinder. Nach einer Hochrechnung der Stadt werden voraussichtlich Ende 2016 rund 64 Flüchtlingskinder im Krippenalter, 82 im Kindergartenalter sowie 55 potenzielle Hortkinder in der Stadt leben.

"Alle Punkte würden sich jeweils erhöhend auf die bereitzustellenden Betreuungsplätze auswirken", lautet das Fazit von Schul- und Sozialamtsleiter Steffen Köhler. Komplett bei Null muss seine Abteilung mit der Planung nicht beginnen. In den Schubladen liegt bereits ein Entwurf für einen Kita-Neubau. Er wurde als Ersatzneubau für die beim Juni-Hochwasser 2013 überfluteten Kita "Spieloase" erarbeitet. Die Realisierung war allerdings gescheitert, weil weder Fördermittel aus dem Fluthilfetopf noch aus dem Programm Kita-Invest flossen. Der damalige Entwurf soll nun als Grundlage für den erneuten Anlauf zum Bau eines Kita-Gebäudes an diesem Standort dienen.

silvio kuhnert

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