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Stadt Pirna plant ein viertes Parkhaus

Möglicher Standort: Brache an der Klosterstraße Stadt Pirna plant ein viertes Parkhaus

In Pirnas Innenstadt herrscht ein Mangel an Parkplätzen. Dies spürt jeder Besucher der Stadt, wenn er zu Stoßzeiten verzweifelt auf der Suche nach einer Lücke seine Runden um die Altstadt dreht. Mit einem vierten Parkhaus möchte die Stadt neue Stellflächen schaffen.

Auf der Brachfläche Klosterstraße 11 c soll in Pirna ein Parkhaus entstehen.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. In Pirna soll ein weiteres Parkhaus entstehen. Als Standort hat die Stadt das Grundstück Klosterstraße 11c auserkoren. Selbst möchte sie die Stellplätze nicht bauen, sondern das Areal an die „P 1 & more GmbH“ verkaufen. „Der Erwerber ist verpflichtet, auf dem Grundstück bis zum 31. 12. 2020 ein öffentliches Parkhaus bzw. einen öffentlichen Parkplatz zu errichten“, heißt es in der Beschlussvorlage, die in der nächsten Sitzung des Strategie- und Finanzausschusses beraten und entschieden werden soll. 150.000 Euro soll der Verkauf ins Stadtsäckel spülen. Zum Verkaufspaket gehört auch der Parkplatz an der Ecke Kloster-/Grohmannstraße.

Die Brachfläche an der Klosterstraße ist 1310 Quadratmeter groß. Bisher wurde das Grundstück als Stellplatz für die Rathausmitarbeiter genutzt. Aufgrund der vielen Baustellen im Zuge der Beseitigung der Hochwasserschäden aus 2013 im Innenstadtbereich dient es derzeit als Anwohnerparkplatz. Diese können aber den Mangel an Parkplätzen im Stadtzentrum nicht kompensieren. „Im Zusammenhang mit der Fortschreibung der Stellplatzkonzeption für die Innenstadt wurde ein Fehlbedarf sowohl an bauordnungsrechtlich erforderlichen als auch an öffentlichen Stellplätzen festgestellt. Insbesondere in der eng bebauten Altstadt sind erheblich zu wenige Stellplätze verfügbar“, informiert die Verwaltung.

Wegen der hohen Bebauungsdichte im Stadtzentrum können dort keine zusätzlichen Parkmöglichkeiten geschaffen werden. Deshalb schaute sich die Verwaltung nach freien Grundstücken in den die Altstadt umgebenden Gebieten um und wurde in der Nachbarschaft des alten Bahnhofs fündig. „Aufgrund der Lage des Grundstückes im Überschwemmungsgebiet und am Bahndamm, wäre das Grundstück für eine konventionelle Bebauung mit einem Wohngebäude ungeeignet. Für die Schaffung von Stellplätzen ist das Grundstück jedoch prädestiniert“, heißt es in der Begründung zum Beschlusstext.

Bei den Untersuchungen zum Stellplatzkonzept wurde nicht allein die Zahl der vorhandenen Stellplätze ermittelt. Derzeit gibt es über 4400 im Innenstadtbereich. Sondern die Stadt schaute sich auch an, wer die Parkflächen nutzt. „Dabei war festzustellen, dass insbesondere zentrumsnah wenige bzw. keine Stellplätze für Touristen und Kurzzeitparker zur Verfügung stehen, da diese Plätze vorrangig von Anwohnern und Dauerparkern belegt werden. Vor allem auch die in der Altstadt arbeitenden Menschen belegen tagsüber die verfügbaren Stellplätze“, berichtet die Verwaltung.

Mit dem neuen Parkhaus will die Stadt Abhilfe schaffen. Und zwar soll das Gebäude der Betreiber der drei bereits vorhandenen Parkhäuser verwalten. Indem sich all diese Stellflächen in einer Hand befinden, möchte man Einfluss auf das Nutzungsverhalten der Autofahrer nehmen. „Ziel ist es, das zentrumsnahe Parkhaus Altstadt von Dauerparkern vollständig frei zu lenken und diese in das Parkhaus Klosterstraße umzusiedeln. Damit würde das Parkhaus Altstadt insgesamt für Touristen und Kurzzeitparker zur Verfügung stehen“, lautet die Idee. Zur Umsetzung des Vorhabens sollen rund 1,5 Millionen Euro an Stadtbaufördermittel zum Einsatz kommen.

Von Silvio Kuhnert

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