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Stadt Heidenau macht Industriegeschichte im Stadtzentrum sichtbar

Umsetzung des Konzeptes zu „Ab in die Mitte!“ beginnt Stadt Heidenau macht Industriegeschichte im Stadtzentrum sichtbar

In Heidenaus Stadtzentrum soll mehr Leben einziehen. Dazu beginnt die Stadt mit der Umsetzung eines Konzeptes zur Freiraumgestaltung. Neben zahlreichen Fakten bietet es Spielmöglichkeiten für Kinder.

Heidenaus Marktplatz bekommt ein Mosiak über Industriegeschichte der Stadt: Zentrumsmanagerin Katrin Geißler und Designer Michael Stapf habne die Reliefplatten schon einmal zur Probe ausgelegt.

Quelle: Silvio Kuhnert

Heidenau. In Heidenaus Stadtzentrum soll mehr Leben einziehen. Dazu beginnt die Stadt mit der Umsetzung eines Konzeptes zur Freiraumgestaltung, mit dem sie im vergangenen Jahr am Städtewettbewerb „Ab in die Mitte!“ teilgenommen hat und den zweiten Platz samt 20000 Euro gewann. Als erstes Projekt steht ein Mosaik auf dem Plan, das auf dem Marktplatz die Industriegeschichte der Elbestadt darstellen soll.

Dazu wird auf den Boden aus Mosaiksteinen ein Stadtplan zusammengesetzt. Auf ihm sind 36 Markierungen zu sehen. Es sind die Standorte von einstigen bzw. noch heute existierender Industriebetriebe. „36 Firmen werden erwähnt – von der Gründerzeit bis 1990“, berichtet Stadtzentrumsmanagerin Katrin Geißler. Zu jedem dieser Betriebe gibt es eine extra Bodenplatten mit wichtigen Daten zur Firmengeschichte und der heutigen Nutzung des jeweiligen Standortes. „Das Bodenrelief wird in den kommenden Wochen verlegt“, informiert Geißler. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Das Verlegen der Reliefplatten soll voraussichtlich im Juni und Juli erfolgen.

Das Mosaik stellt den Anfang dar. Weitere Elemente zur Industriegeschichte werden folgen. Sie kommen auf die Ernst-Thälmann-Straße. Dazu zählen sechs Spielobjekte. Sie stellen sechs Berufe dar, die in Heidenau eine lange Tradition haben: Papiermacher, Chemiker, Reifenmacher, Drucker, Seiler und Maschinenbauer. An den Spielstationen gibt es für Kinder etwas zu bewegen oder zu kurbeln, während die Erwachsene einige Fakten zu den Berufszweigen lesen können. „Die Elemente werden noch in diesem Jahr gefertigt. Ob wir sie noch aufstellen können, hängt von der Witterung ab“, teilt Geißler mit. Spätestens im 1. Halbjahr kommenden Jahres sollen sie auf der Ernst-Thälmann-Straße stehen.

2018 erfolgt der Aufbau eines Wasserspiels. Dieses wird sich auf der Mitte der Ernst-Thälmann-Straße befinden, und zwar auf der Freifläche vor der ehemaligen Rossmann-Filiale. Das Wasserspiel erinnert an eine Maschine, an dem sich verschiedene Räder durch Wasserkraft drehen. Über Stellventile können Kinder spielerisch in den Wasserlauf eingreifen.

Die Idee zu dem kleinen Erlebnisparcours stammt vom Michael Stapf vom Chemnitzer Büro „Laurin Zwo – Kunst und Design im öffentlichen Raum“. Er suchte nach einem roten Faden, der die Gestaltung des Zentrums durchziehen soll und mit dem sich die Heidenauer identifizieren können. Die Stadt ist noch sehr jung. Sie ist im Zuge der Industrialisierung aus ländlichen Wurzeln gewachsen. „In Heidenau wurde Geld verdient. Es war und ist ein bedeutender Industriestandort“, meint Stapf. Deshalb ist die Industrie und ihre Geschichte das leitenden Motiv bei der Freiraumgestaltung des Zentrums.

Von Silvio Kuhnert

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