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Staatsanwaltschaft erhebt Mordanklage im Fall Anneli

Meißen Staatsanwaltschaft erhebt Mordanklage im Fall Anneli

Im Fall der im August 2015 getöteten Anneli aus dem Raum Meißen hat die Staatsanwaltschaft nun einen der beiden Tatverdächtigen des Mordes angeklagt. Dem 40-Jährigen wird zudem erpresserischer Menschenraub mit Todesfolge vorgeworfen.

Nach dem Tod Annelis war die Anteilnahme enorm.

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Im Fall der im August 2015 getöteten Anneli aus dem Raum Meißen hat die Staatsanwaltschaft nun einen der beiden Tatverdächtigen des Mordes angeklagt. „Zur Verdeckung einer anderen Straftat“, wie ein Behördensprecher am Donnerstag sagte. Dem 40-Jährigen wird zudem erpresserischer Menschenraub mit Todesfolge vorgeworfen. Dem zweiten Verdächtigen wirft die Staatsanwaltschaft erpresserischen Menschenraub mit Todesfolge vor. Der Mordverdacht gegen den 62-Jährigen habe nicht aufrecht erhalten werden können.

Beide sollen die 17-Jährige am 13. August auf einem Feldweg bei Luga gewaltsam entführt haben, um vom Vater des Mädchens 1,2 Millionen Euro zu erpressen. Zwei Tage später soll der 40-Jährige Anneli dann getötet haben. Am 17. August wurde die Leiche schließlich gefunden.

Nun entscheidet die Schwurgerichtskammer des Landgerichts über die Eröffnung des Verfahrens sowie die Zulassung der Anklage.

Der in Dresden festgenommene ältere Verdächtige hatte den Ermittlern den Hinweis gegeben und auch ein Teilgeständnis abgelegt. Danach war auch der nun Hauptangeklagte in einem Ort nahe Bamberg (Bayern) gefasst worden.

Auf die Spur der Täter waren die Ermittler auch durch DNA-Spuren am Fahrrad des Mädchens gekommen. Der Jüngere war wegen anderer Delikte in einer DNA-Datenbank erfasst. Er hat bisher weder Angaben zu seiner Person noch zu dem Verbrechen gemacht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Ältere habe zur Entführung ausgesagt, das Teilgeständnis inzwischen aber widerrufen.

Wie die Jugendliche, die mit vollem Vornamen Anneli-Marie hieß, genau starb, ist bisher nicht bekannt. Auskünfte zu Todesursache und den Umständen werden nach Angaben der Staatsanwaltschaft derzeit nicht gegeben - mit Rücksicht auf die Familie.

Von sl/dpa

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