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Spielsachen aus Holz gesucht

Spielsachen aus Holz gesucht

Das Stadtmuseum Pirna startet einen Aufruf. Gerburg Sturm: In der diesjährigen Weihnachtsausstellung zeigen wir Holzspielzeug aus der Sammlung von Norbert Kutta.

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Eine selbst gebaute Puppenstube aus den 1920er Jahren gehört zum Fundus des Stadtmuseums. In der Weihnachtsausstellung möchte Museumspädagogin Gerburg Sturm weitere Holzspielzeuge aus Pirna und der Region zeigen.

Quelle: Silvio Kuhnert

Das Stadtmuseum Pirna startet einen Aufruf. Was suchen Sie?

Gerburg Sturm: In der diesjährigen Weihnachtsausstellung zeigen wir Holzspielzeug aus der Sammlung von Norbert Kutta. Er sammelt nicht nur Spielsachen wie Puppen, Tiere, Häuser oder Fahrzeuge aus industrieller Produktion, sondern auch solche, die privat entstanden sind. Holz ist ein sehr geeignetes Material für die Herstellung der verschiedenen Spielzeuge, da leicht zu bearbeiten und in kleinen Mengen für jeden verfügbar. So bearbeiten viele Mensch selbst Holz und kreieren originelle Eigenproduktionen. Genau diese Eigenproduktionen sollen in der Sonderausstellung integriert werden und zu sehen sein.

Sie hoffen auf eine rege Beteiligung der Pirnaer und in der Region und rufen alle auf, ihre aus Holz gearbeiteten Spielzeuge für die Zeit der Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Wie ist die Idee dazu entstanden?

Mein Sohn hat in der Jugend gern geschnitzt. Als er so etwa elf Jahre alt war, schnitzte er für mich ein Nashorn. Später schenkte er mir einen Brieföffner aus Holz. Ich bin sicherlich nicht die Einzige, in deren Familienbesitz noch Holzspielzeuge ruhen. Sicher haben auch andere Kinder für ihre Eltern oder Eltern für ihre Kinder gebastelt. An diesen selbst gefertigten Holzspielzeugen ist das Stadtmuseum interessiert. Schließlich sind wir das Museum der Bürger der Stadt. Und in ihm sollen sie sich wiederfinden und widerspiegeln.

So eine Pirnaer Holzarbeit hat das Stadtmuseum auch in seinem Fundus. Was hat es mit der Puppenstube auf sich?

In Vorbereitung der Ausstellung erinnerte ich mich an ein Puppenhaus aus dem 1920er Jahren. Dieses hat die Pirnaerin Käthe Klotz dem Stadtmuseum im Jahr 2001 überlassen. Als kleines Mädchen entdeckte sie bei einem Spaziergang ein Haus auf der Rudolf-Renner-Straße. Das gefiel ihr sehr gut. Da hat sich ihr Vater, Friseurmeister Georg Fellmann, hingesetzt, und das Haus für seine Tochter nachgebaut.

Wo befindet sich das Originalgebäude?

Das Haus befindet sich auf der Rudolf-Renner-Straße in Copitz und trägt die Nummer 50. Im Jahr 1925 begann Georg Walter Polei, Dampfwalzengeschäftsinhaber, mit dem Bau des Gebäudes. Im Adressbuch von 1927 ist sein Betrieb noch auf der Bahnhof- straße 22 in Pirna registriert, seine Geschäftsstelle jedoch schon auf der Nordstraße, der jetzigen Rudolf-Renner-Straße, verzeichnet. Etwas später erfolgte der Umzug des gesamten Unternehmens.

Die Spielsachen, die für die Weihnachtsausstellung abgegeben werden, möchte das Stadtmuseum nicht behalten, oder?

Nein, natürlich nicht! Sie sollen als Leihgabe die Weihnachtsausstellung vom 1. Dezember bis voraussichtlich 24. Februar kommenden Jahres ergänzen. Es gibt einen Leihvertrag und nach dem Ende der Ausstellung bekommen alle ihre Holzspielzeuge zurück.

Haben Sie besondere Wünsche an Spielzeug?

Nein! Einzige Bedingung: Es muss aus Holz und selbst gefertigt sein.

Bis wann können sich Pirnaer und Bewohner der Region bei Ihnen melden?

Eigentlich so schnell wie möglich, spätestens bis Mitte November. Telefonisch ist das Stadtmuseum unter der Rufnummer 03501/55 64 61 und per E-Mail an stadtmuseum@pirna.de zu erreichen. Notiert: Silvio Kuhnert

Pirna. Bis zum 11. November zeigt das Stadtmuseum "Gesichter einer Landschaft" mit Malerei und Grafiken von Jochen Fiedler. Bereits knapp 1000 Besucher zählte das Museum am Klosterhof seit der Eröffnung am 8. September. Während die Sonderausstellung noch läuft, sind die Vorbereitungen für die nächste schon voll im Gange. Für die Weihnachtsausstellung bittet die Museumspädagogin Gerburg Sturm um rege Beteiligung der Pirnaer und Bewohner der Region. Im DNN-Interview berichtet sie, was sie für die Ausstellung mit dem Titel "Von der Matrjoschka bis zur Ritterburg" sucht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.10.2012

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