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Spezialist für Edelstahlteile aus Dohna will Umsatz steigern

Spezialist für Edelstahlteile aus Dohna will Umsatz steigern

Der Spezialist für Edelstahlteile, SPS Schiekel Präzisionssysteme, aus Dohna hat Bilanz gezogen. Im DNN-Interview berichtet Geschäftsführer Peter Schiekel, wie 2014 für das Unternehmen verlief und was sich der Familienbetrieb für 2015 vorgenommen hat.

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Peter Schiekel hält einen frisch gefrästen Kleinflansch in der Hand.

Quelle: Silvio Kuhnert

Frage: Herr Schiekel, wie verlief das vergangenen Jahr für SPS Schiekel Präzisionssysteme?

Peter Schiekel: 2014 war für uns das bisher erfolgreichste Jahr seit der Gründung im Jahr 1992. Wir wollten unseren Umsatz von 9 Millionen auf 9,6 Millionen Euro steigern. Das haben wir geschafft. Nach dem Krisenjahr 2009 konnten wir zum fünften Mal in Folge den Jahresumsatz erhöhen. Im Vergleich zu 2013 haben wir einen Zuwachs von 6,6 Prozent erzielt. Diese Entwicklung freut uns, zumal sich auch das Betriebsergebnis und der Gewinn positiv entwickelt haben. Um 20 Prozent konnten wir 2014 den Ertrag gegenüber dem Vorjahr verbessern.

Wollen Sie den Erfolgskurs 2015 fortsetzen?

Für dieses Jahr haben wir uns hohe Ziele gesetzt. Erstmals wollen wir die Zehn-Millionen-Euro-Marke überspringen.

Über Aufträge können Sie sich mit Ihren 106 Beschäftigten nicht beklagen?

Im vergangenen Jahr hat SPS Aufträge im Volumen von 9,3 Millionen Euro akquiriert. Das ist ein Plus von 5,7 Prozent gegenüber 2013 und der beste Wert in der Firmengeschichte. Im 1. Quartal hat das Geschäft gebrummt. Die Auftragsbücher waren sehr gut gefüllt. Im Herbst begann allerdings der Auftragseingang zu schwächeln. Das setzte sich auch in den ersten Wochen dieses Jahres fort.

Was stimmt Sie trotz der schwächelnden Auftragslage optimistisch, dass SPS die Marke von zehn Millionen Euro in diesem Jahr knackt?

Die deutsche Wirtschaft boomt. Bei den Mittelständlern ist die Stimmung sehr gut. Seit vergangenem Herbst haben wir den Vertrieb personell gestärkt. Statt drei kümmern sich nun fünf Mitarbeiter um die Akquise von Aufträgen. Einer ist im Außendienst tätig. Wenn man fleißig Angeln auswirft, dann hat man mehr Chancen, Fische ans Land zu ziehen.

Wie wollen Sie die Produktionsabläufe verbessern?

Mein Ziel ist, die Rüstzeiten um 50 Prozent zu reduzieren. An jeder CNC-Maschine nehmen wir am Tag im Schnitt zwei Rüstvorgänge vor. Wenn wir das Einrichten für einen neuen Produktionsgang weiter optimieren, können wir mit unseren 25 CNC-Maschinen so produzieren, als hätten wir 28 davon. Hier liegen noch Ressourcen verborgen. Durch kürzere Rüstzeiten können wir die Lieferzeiten verbessern. Und es gibt neben verkehrten Preisen nichts Tödlicheres am Markt als lange Lieferzeiten.

Um dem Mangel an Fachkräften zu begegnen, haben Sie bereits zwei Mal um Arbeitskräfte auf der iberischen Halbinsel geworben. Was macht die zweite Generation Spanier?

Sie beendet in Kürze ihre Probezeit. Schon jetzt steht fest, die Aktion Spanien war ein richtiger Schritt. Über 100 000 Euro haben wir bisher dafür in die Hand genommen. Für uns ist das gut angelegtes Geld, eine Investition in die Zukunft unserer Firma.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.02.2015

Silvio Kuhnert

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