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Spendenlauf für die Evangelische Schule hat mehr eingebracht als gedacht

Radebeul Spendenlauf für die Evangelische Schule hat mehr eingebracht als gedacht

Ihr Gefühl hat Nadine Hertzschuch nicht getäuscht. 50 000 Euro konnte sie am Sonntag nach dem erfolgreichen Spendenlauf mit mehr als 500 Teilnehmern im Lößnitzstadion als Reinerlös verkündet. Erhofft hatte sie sich mehr. „Die Gesamtsumme ist bis jetzt auf 70 000 Euro angewachsen“, kann sie nun verkünden. Das Nachrechnen hat sich gelohnt.

Mit Erfrischungen aus Wasserpistolen hielten Kinder die Läufer am heißen Wettkampftag bei Laune.

Quelle: Uwe Hofmann

Radebeul. Ihr Gefühl hat Nadine Hertzschuch nicht getäuscht. 50 000 Euro konnte sie am Sonntag nach dem erfolgreichen Spendenlauf mit mehr als 500 Teilnehmern im Lößnitzstadion als Reinerlös verkündet. „Eigentlich hatte ich mir mehr erhofft“, sagte sie während der Siegerehrung und begann anschließend relativ zügig damit, mit spitzem Bleistift nachzurechnen, was der Computer ausgespuckt hatte. „Die Gesamtsumme ist bis jetzt auf 70 000 Euro angewachsen“, kann sie nun verkünden. Das ist fast die Hälfte mehr als noch am Sonntag angenommen.

Für den Evangelischen Schulverein ist das ein sensationeller Erfolg, zeigte er sich doch schon über die 50 000 Euro mehr als beglückt. Das Geld will er für den Bau einer neuen Schule am Moritz-Garte-Steg verwenden, die insgesamt rund fünf Millionen Euro kosten soll. Etwa eine Million Euro, die der Verein als Eigenmittel zum Anschub der Finanzierung aufbringen muss, sollen über Spenden eingeworben werden. Der Spendenlauf, den die vierfache Mutter Hertzschuch fast im Alleingang organisiert hat, war die erste größere Aktion, mit der um Gelder geworben wurde.

Die Gründe für das Anwachsen der Einnahmen sind vielfältig. Zum Einen hat es offenbar technische Probleme mit der Zeitnahme am Ziel gegeben. Bei vielen Läufern habe der Computer keine Runden erfasst, meinte Hertzschuch bereits am Montag nach einem ersten genauen Blick auf die Ergebnislisten. Da man sich nicht allein auf die automatisierte Registrierung verlassen hat, lässt sich im Nachhinein in einem zwar aufwendigen, aber ganz offenbar lohnenden Verfahren von Hand vieles abändern.

Das bedeutet allerdings, dass die Mehrzahl der am Sonntag überreichten Pokale für die erfolgreichsten Teams noch einmal den Besitzer wechseln müssen. So ist zum Beispiel das „Team Elternrat“ mit fast 4500 erlaufenen Euros die Mannschaft, die das meiste Sponsorengeld erlaufen hat, nicht die am Sonntag noch ausgezeichneten „Turboschnecken“ (3058 Euro). Die Stadt Radebeul mit ihren zwei Teams hat insgesamt 4400 Euro zugesagt, dazu haben die drei Rewe-Märkte aus Radebeul insgesamt 2090 Euro gesponsert. Da kleckert sich etwas zusammen.

Auf der anderen Seite war bereits am Sonntag bekannt, dass es Unschärfen in der Kalkulation gab. Die Gewinne aus Kuchenbasar, Brause-, Bratwurst und Eisverkauf mussten erst im Nachhinein berechnet werden. Auch dabei kommen erkleckliche Summen zusammen, zumal beispielsweise Thomas Krutz von der Adler-Brauerei Coswig für sein Engagement keine Entlohnung wollte. Seine gesamten Einnahmen hat er dem Schulverein überlassen.

„Mit Sicherheit wird es im Spätfrühling eine Neuauflage geben und dann werden nach dem diesjährigen Erfolg noch mehr Teilnehmer erwartet“, meint Hertzschuch nun ziemlich selbstbewusst. Sie sei schon auf der Suche nach einen Großsponsor, der die ganze Veranstaltung unabhängig von den vielen kleinen Sponsoren, die sich die Läufer suchen, unterstützt. Außerdem ist im Frühjahr eine Kunstauktion zugunsten des Schulneubaus geplant.

Von Uwe Hofmann

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