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Spenden für Coswig gehen nach Dresden

Spenden für Coswig gehen nach Dresden

Die beiden Container mit Hilfsgütern aus dem Hamm (NRW), die ursprünglich nach Coswig gefahren werden sollten, sind nach Dresden umgeleitet worden.

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Der ehemalige Einkaufsmarkt in Coswig diente nach dem Hochwasser als Fluthilfelager. Einzelne Spenden von dort sollen andernorts verkauft worden sein.

Quelle: C. Fritzsche

Coswig/Dresden. Sie wurden nun also doch nicht zum derzeit geschlossenen Coswiger Fluthilfelager gekarrt. Die über die Facebook-Initiative "Hamm hilf mit" gesammelten Sachspenden wurden dem Technischen Hilfswerk (THW) Dresden übergeben. Mit rund einer Woche Verspätung nahm der Hilfskonvoi Kurs auf Sachsens Landeshauptstadt. Eine Spedition hatte die Behälter spendiert. In Dresden angekommen fanden einige der fast 14 Tonnen Hilfsgüter schon Abnehmer.

"Es wurde vor allem viel Spielzeug gespendet", sagt der Dresdner THW-Ortsbeauftragte Ralf Mancke gegenüber den DNN. "Wir geben die Spielsachen an Kitas im Stadtgebiet weiter." Zudem würden 28 Kubikmeter der Sachspenden momentan vom Deutsche Rote Kreuz sortiert. "Es gab viele nützliche Spendengüter, aber es musste auch einiges davon entsorgt werden, weil es nicht zu gebrauchen war", sagt Mancke. Alte Röhrenfernseher zum Beispiel waren dabei, sie landen auf dem Müll.

Was indes mit den Hilfsgütern im Fluthilfelager Coswig passiert, ist ungewiss. Die Spenden aus Hamm sollten ursprünglich zu dem ehemaligen Einkaufsmarkt an der Grenzstraße transportiert werden. Doch die Halle in privatem Besitz ist ins Visier der Polizei geraten, alle Türen sind versiegelt. Die Fahnder ermitteln. Spenden von dort sollen andernorts zum Verkauf angeboten worden sein. Die leere Halle wurde den Radebeulern Johannes Gerhardt und Annett Krampe zur Verfügung gestellt. Beide wollten helfen und suchten via Facebook Mitstreiter. Die Aktion lief gut, allein aus dem Raum Bremen kamen 84 Tonnen Kleidung, Haushaltsgeräte und Möbel an. Nun sind hier wie dort viele Helfer enttäuscht. Ob das Fluthilfelager überhaupt noch einmal öffnen wird, ist momentan ungewiss.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.08.2013

Stephan Klingbeil

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