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Spatenstich für die ?Hohnsteiner?: Ausbau der S163 in Rathmannsdorf fängt endlich an

Spatenstich für die ?Hohnsteiner?: Ausbau der S163 in Rathmannsdorf fängt endlich an

"Lasst uns loslegen!" Nach diesen Worten griff Rathmannsdorfs Bürgermeister Reiner Hähnel (CDU) zum Spaten. Mit einem symbolischen Hub fiel gestern der Startschuss für den Ausbau der Staatsstraße 163. Auf rund 1,3 Kilometern Länge bekommt die "Hohnsteiner", wie der Abschnitt in der Gemeinde heißt, vom Penny-Einkaufsmarkt bis zum Abzweig zum Ortsteil Höhe, eine neue Schwarzdecke mit Unterbau.

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Symbolischer Spatenstich: Landrat Michael Geisler (l.), Verkehrsminister Sven Morlok, Rathmannsdorfs Bürgermeister Reiner Hähnel und Klaus-Peter Lechler, Leiter der Niederlassung Meißen des Landesamts für Straßenbau.

Quelle: Silvio Kuhnert

Rathmannsdorf. Von Straße kann fast gar nicht mehr gesprochen werden. Der Asphalt bröckelt. Ein Schlagloch reiht sich an das andere. Es gibt keine Geh- und Radwege. Kommune und Landkreis kämpften seit Jahrzehnten um eine Verbesserung des Zustands. Immerhin handelt es sich bei der S163 um die rechtselbische Hauptverkehrsader in der Sächsischen Schweiz. "Seit Beginn der 1990er Jahre bestand Handlungsbedarf. Das Thema stand schon bei der Fusion der Landkreise Sebnitz und Pirna im Jahr 1994 auf der Tagesordnung", erinnerte sich Landrat Michael Geisler (CDU).

Verschlimmert hat den Zustand das Hochwasser 2002. Allerdings wurde nur der Abschnitt der Lachsbachkurve 2006/07 ausgebaut. Die anderen Straßenabschnitte versuchte die Straßenmeisterei des Landkreises befahrbar zu halten. "Die marode Staatsstraße hat uns seit Jahren Probleme bereitet: fehlende Entwässerungseinrichtungen, überbaute Pflasterbereiche, Flickstellen über Flickstellen. Die Straße war tot geflickt, nichts ging mehr", fasste Kreischef Geisler zusammen.

Der Freistaat beginnt nun mit dem langersehnten Ausbau. Zurzeit wird die Baustelle eingerichtet. Nach Pfingsten startet der Bau der Stützmauer an der Elbstraße. Die bestehende Mauer zwischen dem Grundstück Elbstraße 3 und der Einmündung "Am Ring/Schulberg" werde um rund neun Meter versetzt, um die Kurve in dem Bereich zu entschärfen, informierte Klaus-Peter Lechler, Leiter der Niederlassung Meißen des Landesamts für Straßenbau. Mitte Juli startet dann der grundhafte Ausbau der Straße, der im Frühjahr 2015 abgeschlossen sein soll - ohne Vollsperrung. Die Baustellen sind immer passierbar, Ampeln regeln den Verkehr.

Der Freistaat investiert mit Hilfe des EU-Förderprogramms Efre rund 2,9 Millionen Euro. "Die S163 ist als Alternativroute zur B172 wichtig für den Tourismusverkehr in die Sächsische und in die Böhmische Schweiz", sagte Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP). Das Land ist mit einem 90-prozentigen Zuschuss auch an den Baukosten der Kommune von 417000 Euro für Geh- und Radwege beteiligt.

Da noch weitere Abschnitte auf eine Sanierung warten, macht der Landrat Druck. "Der Ausbau der nächsten Straßenabschnitte nach der Lachsbachkurve in Richtung Porschdorf und in der Ortslage Porschdorf müssen durch den Freistaat nahtlos in Angriff genommen werden", forderte Geisler.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.05.2013

Silvio Kuhnert

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