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Sowjetisches Ehrenmal in Pirna: Obelisk wird renoviert:

Sowjetisches Ehrenmal in Pirna: Obelisk wird renoviert:

Pirna.Der Umzug des sowjetischen Ehrenmals in Pirna hat begonnen. Gestern rückten Bauleute der Heidenauer Steinmetz GmbH im Friedenspark an und zerlegten den Obelisken vorsichtig.

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Bauleute der Heidenauer Steinmetz GmbH haben das Ehrenmal abgebaut, um es in den nächsten Tagen zu säubern und zu reparieren.

Quelle: Daniel Förster

Pirna. Der Umzug des sowjetischen Ehrenmals in Pirna hat begonnen. Gestern rückten Bauleute der Heidenauer Steinmetz GmbH im Friedenspark an und zerlegten den Obelisken vorsichtig. In den nächsten 14 Tagen wird das Denkmal gereinigt, außerdem bessern Experten beschädigte Stellen aus. Die Aufschrift auf der Granitplatte wird neu vergoldet. Danach kommt es zu seinem neuen Standort an der Rottwerndorfer Straße. Dort steht es künftig auf der Kriegsgräberstätte für in der Region gefallene Rotarmisten während des Zweiten Weltkrieges. "Die Kosten für die Arbeiten am Denkmal betragen ungefähr 20 000 Euro", teilte Stadtsprecher Thomas Gockel mit.

Der neue Standplatz ist eigentlich der alte. In den Jahren 1946 bis 1949 wurde der Friedhof mit Ehrenmal angelegt. Nach dem Tod Stalins kam der Obelisk aus der Südvorstadt in den Park in der Innenstadt. Im Friedenspark stand er von 1953 an bis gestern.

Im Februar 2009 stimmte die Russische Föderation der Wiederherstellung und Rückführung des sowjetischen Ehrenmals auf den Soldatenfriedhof zu. "Die Gültigkeit der Verbalnote wurde im September 2011 nochmals bestätigt", berichtete Gockel. Außerdem forderte das Generalkonsulat der Russischen Föderation in Leipzig die Stadt auf, den schlechten Zustand des Ehrenmals in Ordnung zu bringen. Es machte einen tristen Eindruck. Der Sockel ist ramponiert, Moos hat sich festgesetzt. Nach einer langen Diskussion über Für und Wider einer Umsetzung des Denkmals gab der Stadtrat im Juli dieses Jahres sein Okay.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.11.2012

DNN

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