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Sorge um Ausschreitungen: Polizei begleitet BSG-Chemie Fans im Zug zum Spiel nach Radebeul

Sorge um Ausschreitungen: Polizei begleitet BSG-Chemie Fans im Zug zum Spiel nach Radebeul

Rund 400 Leipziger Fußballfans werden am Sonnabend zum Auswärtsspiel der BSG Chemie in Radebeul erwartet. Um Ausschreitungen zu verhindern, begleiten Polizisten die Anhänger im Zug.

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Die Polizei soll Fans der BSG Chemie am Sonnabend nach radebeul begleiten. Vor Ort übernehmen die Kollegen der ansässigen Polizeidirektion.

Quelle: Dirk Knofe

Vor Ort werden sie von Radebeuler Kollegen übernommen und zum Stadion begleitet. Der BSG-Fanbeauftragte Remo Hoffmann sieht in den Chemie-Fans jedoch keine gewaltbereiten Hooligans.

„Wir haben ausreichend Kräfte, um die Fanlager auseinander zu halten und notfalls zu trennen“, sagte Wolfgang Kießling, Pressesprecher der sächsischen Polizei in Dresden auf Anfrage von LVZ-Online, beschwichtigte aber auch: „Das ist ein normales Fußballspiel, wir wollen da nicht zu viel reinlegen.“ Dennoch schließe er sich der Warnung an, beim Spiel am Sonnabend in Radebeul nicht mit schwarz-gelben Dynamo-Schals aufzutauchen, um Provokationen zu vermeiden.

Dass eine größere Anzahl von Fußballfans zu Auswärtsfahrten von der Polizei begleitet werden, sei Gang und Gebe, sagt Remo Hoffmann, Fanbeauftragter der BSG Chemie Leipzig. „Wir sind vor den Spielen immer in Kontakt mit der Polizei. Die meldet sich bei uns, dann wird das Sicherheitskonzept zusammen mit dem anderen Verein abgesprochen“, erklärt er.

Hoffmann sieht das Bild der „Chemiker“ in der Öffentlichkeit falsch dargestellt. „Ich möchte mal einen vermummten Chemie-Fan sehen“, sagt er, und: „Dass am Bahnhof bei jedem der aussteigt, die Personlaien überprüft werden, ist ungerechtfertigt. Chemie-Ultras sind keine Dynamo-Hooligans. Wenn Unruhe entsteht, dann durch Provokanten von außen.“ Hoffmann fährt selbst am Sonnabend im Zug mit und will als ständiger Ansprechpartner für die Fans zur Verfügung stehen.

Sebastian Fink

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