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Ski Heil im Osterzgebirge

Wintersport Ski Heil im Osterzgebirge

Ski und Rodel gut heißt es endlich am Lift in Altenberg. Der Winter ist nun auch sichtbar da. Fünf Zentimeter Neuschnee hat die Wetterstation Zinnwald gestern gemessen. "Erste mutige Skifahrer sind schon da", berichtete Wetterbeobachter Roman Kristof.

Quelle: dpa

Altenberg. Ski und Rodel gut heißt es endlich am Lift in Altenberg. Der Winter ist nun auch sichtbar da. Fünf Zentimeter Neuschnee hat die Wetterstation Zinnwald gestern gemessen. "Erste mutige Skifahrer sind schon da", berichtete Wetterbeobachter Roman Kristof, als er aus dem Fenster seines Dienstzimmers blickte. Auf den mit Schnee leicht bedeckten Wiesen versuchen sie sich im Langlauf.

Um die Loipen im Osterzgebirge spuren zu können, muss Petrus allerdings nachlegen und noch mehr Weiß schicken. Am Skilift in Altenberg half man mit ganz irdischen Mitteln nach. Die Kälte der vergangenen Tage wurde emsig genutzt, die Schneekanonen waren im Dauereinsatz. Bis zu 30 Zentimeter misst die Kunstschneedecke am Nordhang des Kahlebergs. "Die Arbeit hat sich gelohnt", meinte Marcel Reuter, Leiter Tourismus und Sport in der Kur- und Sportstadt. Seit gestern hat der Skilift Altenberg geöffnet.

Auch die Landschaft sieht endlich entsprechend der Jahreszeit aus. Mit Schnee bedeckt sind die Wälder und Felder. "Eine Winterwanderung ist möglich", informierte Reuter. Was bislang vom Himmel fiel, sei ein guter Anfang. "Wir benötigen aber noch mehr Schnee", sagte Reuter. Die anderen Liftanlagen wie am Geisingberg, in Schellerhau, am Friedhofhang oder in Rehefeld-Zaunhaus sind noch außer Betrieb. Die Schneedecke ist dort derzeit einfach zu dünn. Das gilt auch für die Loipen. Die Loipenbullys stehen startklar bereit, sobald die Natur mit Schnee nachhilft.

Ob weiter Weiß aus den Wolken fällt oder der Winter nur ein kurzes Gastspiel gab, können die Wetterfrösche in Zinnwald derzeit nicht vorhersagen. Dazu ist das Wetter zu unbeständig. In der Atmosphäre kämpfen ein Hoch im Osten und ein Tiefdruckgebiet aus Richtung Atlantik miteinander. Gestern schaute es so aus, als ob das Tief an Oberhand gewinnt. Die Temperatur sei von Minus zehn Grad Celsius in der Nacht bis ganz knapp unter die Null-Grad-Grenze gestern Mittag gestiegen. "Wir werden sehen, wie Niederschlag herunterkommt, ob als Schnee, Regen oder Glatteisregen", berichtete Kristof, Mitarbeiter der Wetterstation Zinnwald, der keine Prognose wagen wollte. Für die Wintersaison wäre besser, wenn sich das östliche Hoch durchsetzen könnte und es vorher noch schneit.

Wenn doch leichtes Tauwetter einsetzen sollte, gibt Reuter Entwarnung, dass die weiße Pracht am Skilift gleich wieder verschwindet. "Kunstschnee ist robuster als Naturschnee", sagte er. Der Lift hat heute und morgen von 10 bis 18 Uhr, Freitag und Sonnabend von 10 bis 22 Uhr und ab Sonntag wieder von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Silvio Kuhnert

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