Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Google+
Sinnlichkeit im neuen Standesamt von Radebeul

Sinnlichkeit im neuen Standesamt von Radebeul

Es gibt keinen Weg zurück. Wer sich im neuen Radebeuler Standesamt trauen lässt, landet unweigerlich im Ehegarten. Formal und leibhaftig. Denn durch den Vordereingang des künftigen Standesamtes an der Pestalozzistraße geht es zunächst in den Vorraum, dann in den Trausaal und nach dem versprochenen Ja-Wort weiter durch das gegenüberliegende Ausgangsportal über eine schicke Hochzeitstreppe in den Hochzeitsgarten an der Südseite des Hauses.

Voriger Artikel
Fahrradunfall mit 13-jährigem Mädchen – Polizei sucht Zeugen
Nächster Artikel
21. Winzerstraßenfest lockt nach Weinböhla

Mit Nussbaumvertäfelungen und Rosenornamenten soll der in Creme-Töne gehaltene Trausaal des neuen Standesamtes gestaltet werden.

Quelle: Rau-Architekten

So sehen es die Pläne des Dresdner Büros "Rau-Architekten" vor, nach denen seit Juni das Untergeschoss der "Alten Post" völlig umgekrempelt wird.

Für gut 700 000 Euro - 365 500 Euro kommen aus Städtebaufördermitteln - wird bis Ende Dezember das Erdgeschoss des ehemaligen Postgebäudes neben dem Rathaus umgebaut. Historische Bausubstanz gibt es in der "Alten Post", die um 1900 errichtet wurde, kaum noch. "Das Gebäude war in Inneren sehr funktional gewesen", sagt Architekt Steffen Rau. Von damals übriggeblieben sei einzig der historische Windfang in der Eingangshalle, der auch erhalten wird. Ansonsten werden die Innenräume heller und vor allem barrierefrei. Der Traubereich erhalte eine Gestaltung, die an die Jahrhundertwende angelehnt ist, aber modern interpretiert, betont Rau. So führen große fast raumhohe Türen in den Trausaal, den eine Holzvertäfelung aus Nussbaum umläuft. An Wänden und Mobiliar sollen Cremetöne vorherrschen.

Florale Ornamente in Form eines stilisierten Rosenstocks an Wänden und Fenstern runden die Gestaltung ab. Ein sanftes Licht werde die Decke anstrahlen und so "ein sinnliches Spiel aus Licht und Schatten" erzeugen, beschreibt Rau den Trausaal, der Raum für 40 Sitzplätze haben wird. Ab März 2014 sollen hier die ersten Paare heiraten und nach dem Ja-Wort über die Hochzeitstreppe für das obligatorische Fotoshooting in den öffentlich zugänglichen Hochzeitsgarten schreiten. Diesen werde bald auch ein Brunnen zieren. "Dafür wird es aber eine extra Ausschreibung geben", sagt Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos). Maximal vier Ehebünde können die drei Standesbeamten der Lößnitzstadt hier täglich schließen.

Im vergangenen Jahr haben 335 Paare in Radebeul die Ringe getauscht, teilt Standesamtsleiterin Viola Haak mit. Die Mehrheit der Trauungen (204) fand im alten Standesamt am Rosa-Luxemburg-Platz statt. Für 94 Paare fuhren die Beamten raus auf Schloss Wackerbarth, für 37 aufs Weingut Hoflößnitz. Seit Montag vergibt das Standesamt die Hochzeitstermine für 2014. Gleich am ersten Tag klingelten die Telefone heiß. Wie Viola Haak informierte, sind bereits der 17., 24., 30. und 31. Mai, der 14. Juni, der 19. Juli sowie der 2. und 9. August ausgebucht.

Standesamt Radebeul: 0351/ 86287705; E-Mail: standesamt@radebeul.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.08.2013

Madeleine Arndt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

19.09.2017 - 13:00 Uhr

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dresden sowie der Verein "Gerede" laden in die Neustadt ein. 

mehr