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Sichere Straßen gefordert: Großsedlitzer Bürgerinitiative will Tempo-30-Zonen auf engen Fahrbahnen

Sichere Straßen gefordert: Großsedlitzer Bürgerinitiative will Tempo-30-Zonen auf engen Fahrbahnen

Die Großsedlitzer fühlen sich auf ihren Straßen nicht sicher. Vor allem, seit im Frühling vor einem Jahr das Tempolimit von 30 Stunden je Kilometer auf der Parkstraße abgeschafft wurde.

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(Symbolbild)

Quelle: Volkmar Heinz

Nur auf Drängen der Einwohner des Heidenauer Ortsteils wurde im Bereich der Schule eine Tempo-30-Zone wieder eingeführt. „Alle anderen Straßen und Straßenabschnitte sind nunmehr mit Tempo 50 befahrbar. Wir haben im Ort aber bis auf 300 Meter im Bereich der Parkstraße keine Fußwege“, sagten Sylvia Lemm und Sylvia Lewalder von der Bürgerinitiative „Parkstraße“ bei der Einwohnerfragestunde im Stadtrat und fragten: „Wann und wie sorgt die Stadt für zwingend notwendige Verkehrssicherheit der Fußgänger in Großsedlitz?“

Die beiden Frauen kamen nicht mit leeren Händen. Sie hatten eine kleine Präsentation dabei, mit der sie an- hand von Bildern auf Gefahrenstellen hinwiesen und Lösungsvorschläge unterbreiteten. Da ist zum Beispiel die Straße „Am Hasensprung“, an der der Parkplatz des Barockgartens liegt. „Die Straße ist hoch frequentiert, aber nur vier Meter breit“, führen die Sprecherinnen der Bürgerinitiative aus.

Ein Fußweg fehlt. Der Vorschlag: „Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h.“ Groß und deutlich soll die Höchstgeschwindigkeit auf der Fahr- bahn markiert werden. Tempo-30-Zonen wünschen sie sich auch auf dem Neubauernweg, auf der Talstraße und dem Feldweg. Außerdem müsse das bereits bestehende Tempolimit im Bereich Schule und Kindergarten deutlicher hervorgehoben werden. Auf dem Wunschzettel stehen auch Spiegel an schlecht einsehbaren Ecken. Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU) nahm das Thesenpapier entgegen. „Die Verwaltung wird sich mit dem Thema beschäftigen. Wir wissen, dass Handlungsbedarf besteht“, sagte das Stadtoberhaupt. Er hob hervor, dass die Aufhebung von Tempo 30 auf der Parkstraße nicht im Rathaus gefällt wurde. „Wir sind nicht der alleinige Bestimmer“, so Opitz.

Die Verantwortung liegt nicht allein bei der Stadtverwaltung. So hat über die Vorschläge der Bürger- initiative vor allem die Verkehrsbehörde im Landratsamt ein Wörtchen mit- zureden. Im Stadtteil Gommern wird von den Anwohnern der Bergstraße eine entgegen gesetzte Position im Hinblick auf einen Gehweg vertreten. Eigentlich wollte die Stadt mit dem Ausbau der Straße auch einen Fußweg anlegen. Die Anrainer wünschen sich dagegen Abstell- und Parkmöglichkeiten für Fahrzeuge auf der engen Straße. Nun werden die Baupläne noch einmal überarbeitet und es wird erst im nächsten Jahr gebaut.

Silvio Kuhnert

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