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Seit 25 Jahren kommen Umweltpraktikanten der Commerzbank im Nationalpark Sächsische Schweiz zum Einsatz

Naturpädagogik am Lilienstein Seit 25 Jahren kommen Umweltpraktikanten der Commerzbank im Nationalpark Sächsische Schweiz zum Einsatz

Seit 25 Jahren kommen Umweltpraktikanten der Commerzbank im Nationalpark zum Einsatz. Sie vermitteln Kindern und Jugendlichen die Wunder der Natur und können dabei ganz eigene Erlebnisse und Erfahrungen mitten im Grünen sammeln.

Klassenzimmer unter freiem Himmel: Margitta Jendrzejewski (l.), und die beiden Umweltpraktikanten Alina Mohn und Florian Richter stehen vor der Bildungsstätte „Sellnitz“

Quelle: Silvio Kuhnert

Sächsische schweiz. Klassenzimmer unter freiem Himmel – die beiden Umweltpraktikanten Alina Mohn und Florian Richter bringen derzeit am Fuße des Liliensteins Schulkindern die Wunder der Natur näher. Die 23 Jahre alte Studentin der Forstwissenschaften und der 25-jährige Biologe sind nicht die ersten Praktikanten, die mit finanzieller Unterstützung der Commerzbank, welche die Unterkunft bezahlt und ein Taschengeld sponsert, im Nationalpark Sächsische Schweiz zum Einsatz kommen. Seit 25 Jahren besteht die Zusammenarbeit zwischen dem Bankhaus und der Nationalparkverwaltung. Rund 120 junge Menschen waren seither hauptsächlich als Umweltpädagogen tätig, wie Margitta Jendrzejewski, Sachgebietsleiterin Naturbildung bei der Nationalparkverwaltung, informiert.

Pro Jahr kommen vier Umweltpraktikanten der Commerzbank, zwei in jedem Halbjahr in die Sächsische Schweiz. „Das Hauptaugenmerk liegt auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und dies in der Natur“, berichtet Jendrzejewski. Je Altersklasse gibt es spezielle Programme, welche die Praktikanten anhand kleiner Geschichten den Schülern vermitteln – sei es der Sandstein an sich oder die Natur mit ihren vielfältigen Kreisläufen im Nationalpark. Dazu entwickeln die Praktikanten innerhalb ihrer drei Monate Programme. Dabei können sie selbst ganz eigene Naturerfahrungen sammeln. Denn wer will, tauscht den Hörsaal der Uni sowie seine Wohnstube in der Großstadt gegen die Abgeschiedenheit der Bildungsstätte „Sellnitz“ mitten im Grünen. Dort können die Studenten während ihrer Praktikantenzeit wohnen.

Der gebürtige Görlitzer Florian Richter hat seinen Bachelor in Biologie schon in der Tasche. Das Umweltpraktikum legte er vor dem Beginn eines Masterstudienganges ein, um sich beruflich zu orientieren. „Ich wollte einmal im Bereich Pädagogik Erfahrung sammeln. Bis jetzt macht mir die Arbeit mit den Kindern viel Spaß. Vielleicht wird ein Biologielehrer aus mir“, sagt der junge Mann über sein Motiv, an dem Projekt mitzumachen.

Am Mittwoch brachte er gemeinsam mit der gebürtigen Münsteranerin Alina Mohn einer dritten Klasse aus Langebrück die Abenteuer des „Minimums“ näher. „Das Minimum bewegt sich durch die Kreisläufe der Natur. Als Wasser wird das Teilchen vom Baum aufgesogen, kommt in die Eichel und wird von einem Tier gefressen“, berichtet Richter. Anhand solcher Geschichten vermitteln die Umweltpädagogen den Kindern, was ein Atom ist und dies während sie durch den Wald am Lilienstein wandern.

Von Silvio Kuhnert

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