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Schulschwimmsport in Pirna wird im Herbst 2014 um 39.000 Euro teurer

Schulschwimmsport in Pirna wird im Herbst 2014 um 39.000 Euro teurer

Über 39 000 Euro müssen Schüler zusammen ab Herbst 2014 pro Jahr für den Schwimmsport in Pirna zusätzlich aufbringen. Wenn die neue Sportschwimmhalle ihre Tore öffnet, werden die Preise pro Bahn und Stunde in den vergangenen 14 Jahren um fast 55 000 Euro für den Schulschwimmsport gestiegen sein.

Das geht aus einer Anfrage von Linke-Stadtrat Tilo Kloß hervor.

Schulen zahlen derzeit 17,84 Euro für eine Stunde Schwimmen auf einer Bahn. Ab dem vierten Quartal nächsten Jahres sind 32,10 Euro fällig. Bei durchschnittlich 2747 gebuchten Bahnen im Jahr sind das Ausgaben von jetzt rund 49 000 Euro, künftig von über 88 000 Euro. Zur Jahrtausendwende lag die Nutzungsgebühr für eine Bahn noch bei 12,10 Euro pro Stunde bzw. bei 33 258 Euro jährlich.

Als Grund für die höheren Gebühren nennen die Stadtwerke Pirna den Qualitätssprung, den die im Bau befindliche neue Sportschwimmhalle künftig bieten werde. Die jetzige ist 44 Jahre alt. Der intensive Schwimmbetrieb hat mit der Zeit an dem Gebäude seine Spuren hinterlassen. Fassade, Technik und Inneneinrichtung sind sanierungsbedürftig. Der Neubau wird nach modernsten energetischen Kriterien errichtet. Außerdem entsteht ein vom großen Schwimmbecken räumlich getrenntes spezielles Therapiebecken. Seit April dieses Jahres bauen die Stadtwerke an dem neuen Gebäude. Bis zum Winter soll der Rohbau stehen. Die Halle kostet rund 5,25 Millionen Euro und soll im Herbst 2015 eröffnet werden.

Rund 41 000 Schüler und 27 000 Vereinssportler sind im Schnitt jährlich auf den Schwimmbahnen unterwegs. Die Nutzer stammen nicht nur aus Pirna, sondern auch aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und der Stadt Dresden. Unter anderem kommen die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft oder der Fortschritt Pirna e.V. zum regelmäßigen Training ins Hallenbad.

In diesem Jahr erhalten die drei Schwimmsport treibenden Vereine zusammen einen Zuschuss von 25 000 Euro von der Stadt zur Nutzung der Sportschwimmhalle. Die Förderung soll nur für sie erhöht werden, kündigt die Stadtverwaltung in ihrer Antwort an Stadtrat Kloß an.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.08.2013

S. Kuhnert

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