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Schulneubau am Moritz-Garte-Steg – Anwohner skeptisch, aber gesprächsbereit

Pläne Schulneubau am Moritz-Garte-Steg – Anwohner skeptisch, aber gesprächsbereit

„Das größte Problem ist die Finanzierung“, sagt Burghard Meißner über das vom Evangelischen Schulverein geplante Schulzentrum am Moritz-Garte-Steg, das die bestehende Grundschule und die für 2017/18 geplante Oberschule vereinen soll.

Radebeul. „Das größte Problem ist die Finanzierung“, sagt Burghard Meißner über das vom Evangelischen Schulverein geplante Schulzentrum am Moritz-Garte-Steg, das die bestehende Grundschule und die für 2017/18 geplante Oberschule vereinen soll. Die Stadträte haben mit weitreichenden Beschlüssen den Weg dafür weitestgehend freigeräumt, die Anwohner zeigen sich gesprächsbereit, wie bei einem Treffen am Freitag offenbar wurde. Zwar äußerten sie Bedenken, ob eine Schule mit 280 Schülern auf das Grundstück mit etwa 4600 Quadratmetern passt. Insbesondere geht es dabei um die Frage, ob die Außenflächen genügen. So mancher sieht wohl auch seine ruhige Lage gefährdet, wenn wie geplant Spielplatz und Bolzplatz entstehen. Einhellige Meinung aller Diskussionsteilnehmer war jedoch, dass man den Schulneubau begrüße.

Geplant ist ein dreigeschossiger Bau, der am Rand des Grundstücks an der Roseggerstraße gelegen ist. „Dadurch bleibt diese schöne große Außenfläche für die Kinder frei“, erläutert Architekt Olaf Reiter, der den Entwurf geliefert hat. Zur Meißner Straße hin soll das Areal durch eine Bruchsteinmauer abgegrenzt werden, die durch einen Pavillon einen Blickfänger erhält. Beides soll an Weinbergsmauer und -häuschen erinnern. Im Gebäude sind neben einem großen Foyer die Räume untergebracht, die gemeinsam genutzt werden. Neben der Mensa sind das auch die Räume für Musik, Kunst und Werkenarbeiten. Auch ein Raum der Stille befindet sich dort. Im ersten Obergeschoss sollen dann die Klassenzimmer der Grundschule, darüber die der Oberschule befindlich sein.

Fünf Millionen Euro soll der Neubau kosten, dazu kommen weitere 500 000 Euro für die ersten drei Jahre des Schulbetriebs der neuen Oberschule, in denen der Freistaat nur einen Teil der üblichen Zuschüsse an den Schulbetrieb zahlt. Wie dieses Geld aufzubringen ist, wird derzeit im Evangelischen Schulverein überlegt. Neben Spenden wird auch über ein Genossenschaftsmodell überlegt, das seltener bei Schulen in privater Trägerschaft ist, nichtsdestotrotz aber schon erfolgreich vor allem in Norddeutschland erprobt wurde. Geplant ist es zudem, dass nicht nur die Außenanlagen, sondern auch das Schulhaus nach dem Unterricht offen stehen soll, etwa für Vereine.


Von Uwe Hofmann

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