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Schub für die"Eventlokation" - "M+E Consult" baut vier Millionen Euro teures Tagungszentrum am Radebeuler Güterboden

Schub für die"Eventlokation" - "M+E Consult" baut vier Millionen Euro teures Tagungszentrum am Radebeuler Güterboden

"Wir haben eigentlich mehr geschafft, als wir uns vorgenommen hatten", sagt Thomas Joachim. Der Geschäftsführer der Dresdner Unternehmensberatung "M+E Consult" steht am Bahnhof Radebeul-Ost und blickt auf den Rohbau, der seit dem Sommer zwischen Historischem Güterboden und der Sidonienstraße beträchtlich in die Höhe gewachsen ist.

Ein Bauschild informiert darüber, dass hier ein Tagungszentrum entsteht, mehr war bis zuletzt zu der Baustelle an der für das Stadtbild sehr sensiblen Stelle kaum bekannt. Was wohl vor allem daran liegt, dass Joachim lieber Taten sprechen lassen wollte, als große Worte zu schwingen. Zum Richtfest jedenfalls habe er nur die Bauarbeiter der bisher beteiligten Firmen eingeladen. Einen großen Bahnhof soll es erst in etwa einem Jahr geben, wenn alles fertig ist.

Das Projekt ist durchaus beachtlich: Rund vier Millionen Euro investiert "M+E Consult" für den Neubau, der 360 Quadratmeter Tagungsfläche bieten wird. Dabei muss man das zweistöckige Gebäude als Ergänzung des Historischen Güterbodens verstehen, in dem die Unternehmenssparte "M+E Events" seit 2006 Veranstaltungen organisiert. Der verfügt über einen 800 Quadratmeter großen Raum für etwa 600 Personen. Dazu gibt es eine große Bühne und vor der Tür - ein seltenes Gut im Stadtzentrum - etwa 250 Parkplätze. Bisher fehlten Toiletten innerhalb des Gebäudes. Dafür habe man zwar einen Sanitärtrakt in einem Container eingerichtet, so mancher Interessent sei dennoch abgesprungen, weil er seinen Gästen den Gang über den Hof nicht zumuten wollte, wie Eventmanagerin Katrin Schiel sagt, die die Agentur "M+E Events" leitet.

Das neue Gebäude schafft nun Abhilfe. Es ist direkt mit dem Historischen Güterboden verbunden, so dass man rasch und trockenen Fußes in die dortigen Sanitärräume gelangt. Außerdem erfüllt das Tagungszentrum einen anderen Wunsch: den nach einem Empfangsraum. "Bisher ist es so, dass die Gäste durch die vordere oder hintere Tür den Güterboden betreten - und dann sind sie schon mittendrin", sagt Schiel. Für einen gediegenen Empfang, zu dem auch das Ablegen und Verstauen der Garderobe gehört, habe man nun ein großzügiges Foyer vorgesehen. Weiterer Pluspunkt: Die Caterer erhalten eigene Räume, nachdem sie bisher in einem durch einen Vorhang abgetrennten Bereich des wegen der Nähe zur Kleinbahn als "Eventlokation" vermarkteten Güterbodens arbeiten mussten.

Des weiteren ergänzen die vorgesehenen Tagungsräume mit Flächen zwischen 32 und 176 Quadratmetern, von denen einige noch dazu durch Trennwände abgeteilt werden können, das Angebot. Flexibilität sei das A und O, betont Joachim mehrfach. Auf diese Weise will man vor allem Kunden der Wirtschaft ansprechen, wie auch der Name des Gebäudes schon verrät: "Tagungszentrum der Sächsischen Wirtschaft". Die können sich für Seminare, Konferenzen, Messen, Fachtagungen, Kundenempfängen und vieles mehr einmieten. "Der Schwerpunkt bleibt zwar bei Firmenveranstaltungen, Privatvermietungen, etwa für Familienfeiern oder Hochzeitsgesellschaften, werden aber auch ein Teil des Geschäfts sein", sagt Schiel. Die Mietpreise stehen noch nicht fest, werden voraussichtlich im Frühjahr kalkuliert. Einen neuen Mitarbeiter habe man zur Vermarktung des neuen Tagungszentrums bereits angestellt, wenn alles läuft wie vorgestellt, könnte das jetzt vierköpfige Team 2016 durch zwei Mitarbeiter verstärkt werden.

Doch soweit ist man noch nicht, wie Joachim abwiegelt. Zunächst gehe es darum, die Arbeiten zu beenden. Dazu gehört der Abriss von zwei Doppelgaragen vor dem Neubau und die Begrünung des gesamten Areals, das dadurch eine enorme Aufwertung erfährt. Zwischen Güterboden und Tagungszentrum entsteht auf diese Weise ein kleiner Innenhof - auch das ein Wunsch, dem man sich bei "M+E Events" mit dem cleveren Anbau erfüllt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.12.2014

Uwe Hofmann

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