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Schloss Wackerbarth zeigt Foto-Ausstellung zu deutschen Weinbaugebieten

„Höhepunkte der Weinkultur“ Schloss Wackerbarth zeigt Foto-Ausstellung zu deutschen Weinbaugebieten

Seit Freitag ist eine Ausstellung mit Fotografien auf Schloss Wackerbarth zu sehen, die „Höhepunkte der Weinkultur“ aus allen 13 deutschen Weinbaugebieten zeigen. 52 solcher Aushängeschilder hat das Deutsche Weininstitut seit 2010 ausgewählt, um die kulturelle und landschaftsformende Bedeutung des Weinbaus zu unterstreichen.

Sächsische Weinkönigin Daniela Undeutsch und deutsche Weinprinzessin Caroline Guthier eröffnen neue Ausstellung auf Schloss Wackerbarth.

Quelle: Uwe Hofmann

Radebeul. Seit Freitag ist eine Ausstellung mit Fotografien auf Schloss Wackerbarth zu sehen, die „Höhepunkte der Weinkultur“ aus allen 13 deutschen Weinbaugebieten zeigen. 52 solcher Aushängeschilder hat das Deutsche Weininstitut seit 2010 ausgewählt, um die kulturelle und landschaftsformende Bedeutung des Weinbaus zu unterstreichen. In der erstmals in Deutschland zu sehenden Ausstellung stehen 13 ausgewählte Orte stellvertretend für ihr Weinbaugebiet. Der Besuch lohne sich, weil „die Perspektive der anderen Weinbaugebiete interessant ist“, wie die sächsische Weinkönigin Daniela Undeutsch bei der gestrigen Eröffnung sagte. Insbesondere fasziniere sie, wie der sächsische Weinbau aus dem Blickwinkel eines Außenstehenden wahrgenommen wird.

Den hat in diesem Fall der Fotograf Tim Wulf eingenommen, der alle Weinbaugebiete besucht hat und von seiner Reise insgesamt 500 Fotografien mitgebracht hat. Sachsen wird dabei durch die Hoflößnitz repräsentiert, mit tatsächlich überraschenden Ergebnis. Denn anders als gewohnt, ist die Ansicht des Lust- und Berghauses nicht unter den ausgewählten Motiven zu finden, stattdessen Detailaufnahmen vom Pressenhaus oder dem Eingangstor am Knohllweg. Der andere in Sachsen liegende „Weinkultur-Höhepunkt“, Schloss Wackerbarth, tritt in der Ausstellung vornehm zurück. Man könne ihn schließlich beim bloßen Blick aus dem Fenster wahrnehmen, meint Wackerbarth-Sprecher Martin Junge. Gleichwohl sind auch großformatige Fotografien von Schloss Wackerbarth auf die mit informativen Texten ergänzten Ausstellungstafeln gedruckt. Sie werden an anderen Orten zu sehen sein, wenn die Wanderausstellung dort in veränderter Form gezeigt wird.

Dem Besucher bietet sich also eine kleine Auswahl, die in kompakter Form Vielfalt demonstriert. Es sind die mit 65 Grad Neigung steilsten Weinlagen in Deutschland dabei, die man an der Mosel finden kann. Ebenso ist mit der württembergischen Kessler-Sektkellerei die älteste deutsche Sektkellerei Deutschlands zu sehen. Eindruck macht auch das Motiv von den terrassierten Weinhängen des Mayschoßes im Weinbaugebiet Ahr, wo die älteste Winzergenossenschaft gegründet wurde. Sie lassen sich als ein wildere, felsigere Variante dessen beschreiben, was man am Goldenen Wagen in Radebeul sieht. Landschaftsbilder sind dabei nur eine Facette des Gezeigten, eine andere große Motivgruppe machen Detailaufnahmen aus der Produktion im Weinberg und im Keller aus.

Besucher können sechs der 13 Ausstellungstafeln im Gutsmarkt zu den dort üblichen Öffnungszeiten, täglich 10 bis 18 Uhr, sehen. Die übrigen sieben Tafeln befinden sich in der oberen Etage des Schlosses und sind zu Veranstaltungen zugänglich. Die Ausstellung ist bis zum 30. April zu sehen, der Eintritt ist frei.

Von Uwe Hofmann

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