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Schloss Berbisdorf wird versteigert - Mindestgebot liegt bei 55.000 Euro

Schloss Berbisdorf wird versteigert - Mindestgebot liegt bei 55.000 Euro

Das Schloss Berbisdorf wird versteigert. Bei den Sommer-Auktionen der Sächsischen Grundstücksauktionen AG soll das Anwesen im Radeburger Ortsteil Berbisdorf wie andere Gebäude in den Landkreisen Meißen und Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge ebenfalls den Besitzer wechseln.

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Das Wasserschloss Berbisdorf soll in der kommenden Woche auf einer Auktion den Besitzer wechseln.

Quelle: PR Zastrow+Zastrow GmbH

Die Auktionstage für Immobilien in der Region Dresden und Umgebung finden laut AG-Sprecherin Jacqueline Masopust im Dresdner Hygienemuseum am 29. Mai ab 14 Uhr sowie am 30. Mai ab 11 Uhr statt. Wer Schloss Berbisdorf ersteigern will, müsse mindestens 55000 Euro bieten.

Das kleine Wasserschloss, das der Böblinger "Ventar Immobilien AG" in Baden-Württemberg gehört, wurde vermutlich im 16. Jahrhundert errichtet. Im 18. Jahrhundert folgten dort barocke Umbauten. 1878 wurde der Innenhof des Gebäudes mit einem Glasdach verschlossen, ist seither in seiner - rechteckigen - Form erhalten geblieben.

Die Fassade auf der Ostseite war 1889 von Otto Freiherr von Spoercken um einen Turm ergänzt worden, der die Türme des Schlosses Moritzburg nachempfindet. Spoercken war einst ein Freund von König Georg von Sachsen.

Der letzte Schlossbesitzer kam bei einem Bombenangriff auf Dresden ums Leben. Nach dem Krieg wurden dort Umsiedler einquartiert. Später fungierte es als Kinderheim, 1974 wurde dort ein Wohnheim für Lehrlinge der LPG eingerichtet. Seit der Wende steht das Schloss leer und verfällt immer mehr.

Nach dem Einsturz der Südwestecke am Schloss Anfang vorigen Jahres schritt die Stadt ein und mahnte die Instandsetzung an. Teile des Mauerwerks waren in den Schlossgraben gestürzt. Womöglich waren Nässe und Frost dafür verantwortlich. Der Schaden sei mittlerweile behoben. Die Stadt Radeburg hat kein Interesse am Kauf des Berbisdorfer Wahrzeichens signalisiert. Weder gebe es einen Beschluss, noch sei Geld vorhanden für Erwerb, Sanierung und den dauerhaften Erhalt der Anlage.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.05.2013

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