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Sanierung des Pirnaer Schlossberghangs geht weiter

Sanierung des Pirnaer Schlossberghangs geht weiter

Die Sanierung des Schlossberghanges soll weitergehen. Nachdem bereits die Terrassengärten und die Westseite im neuen Glanz erstrahlen, plant die Stadt nun, den Nordhang auf Vordermann zu bringen.

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Quellwasser aus dem Sonnenstein soll den alten Wasserspeicher nach Sanierung der Leitungen wieder füllen.

Quelle: Norbert Kaiser

Hier steht vor allem die Instandsetzung des Canalettowegs sowie der ehemaligen Wasserversorgungsanlage im Vordergrund. Knapp 1,5 Millionen Euro sind für die Realisierung des Vorhabens notwendig.

Der Wassertrog an der Holdergasse ist leer. Aus dem Hahn fließt kein erfrischendes Nass. Daneben sind im Mauerwerk zu Füßen des Schlossbergs Stufen erkennbar. Bislang führen sie in ein grünes Dickicht aus Brennnesseln und Gestrüpp. Das möchte die Stadt ändern. "Die letzten beiden Brunnen werden ihrer Bestimmung zugeführt. Mit Wasser aus dem Pienitz-Behälter wollen wir die Brunnen Holdergasse und Lange Straße speisen", sagt OB Klaus-Peter Hanke (parteilos). Auf der Agenda steht auch, die verfallene Treppenanlage entlang der Stadtmauer wieder begehbar zu machen.

Im nördlichen Schlossberg schlummert eine alte wassertechnische Anlage. In Quellsammelleitungen wurde einst Quellwasser aus dem Schlossberghang aufgefangen und zu einer Sandfilteranlage geführt, wo sich Sand und Kies ablagerten. Das gereinigte Wasser strömte dann in einen Speicher - den Pienitz-Behälter. Der ist nach Bürgermeister Pienitz benannt, der die Geschicke der Stadt von 1851 bis 1883 lenkte. Der Wasserspeicher aus dem Jahr 1860 liegt in seinem einstigen Garten und versorgte die Altstadt mit Trinkwasser. Bis 1985 diente er noch als ein Vorratsspeicher für das Wasserwerk Waldstraße. Über ein viertel Jahrhundert ist die Wasseranlage nun schon außer Betrieb. Dies hinterließ Spuren.

Die Quellsammelschächte und Sammelleitungen bestehen aus altem gemauerten Sandstein. "Sie sind kaputt und haben viele Löcher", berichtet Anne Prugger vom gleichnamigen Landschaftsarchitekturbüro aus Pirna. Aus ihrer Feder stammen die Pläne für die Gestaltung des Schlossberghangs. In Handarbeit werden sie saniert. Auch am Behälter sind Reparaturen nötig. Aus Kostengründen wird allerdings keine grundhafte Sanierung vorgenommen, sondern nur zwingend notwendige Arbeiten, um das Bauwerk zu erhalten und wieder nutzen zu können.

Der Wiederaufbau der Wasserversorgungsanlage ist ein wichtiger Bauabschnitt am Nordhang. In einem weiteren werden der Canalettoweg und der untere Wanderweg saniert. Hier haben unter anderem Gewittergüsse in den vergangenen Jahren Schäden hinterlassen. So wurden Stützmauern unter- und überspült und zum Einsturz gebracht. Sie werden nun saniert. Außerdem wird eine Stahltreppe gebaut, die den Canalettoweg mit dem Schlossplateau verbindet und so den Rundweg um die Festung komplettiert.

Dem Stadtrat liegt nun die Entwurfsplanung vor. Wenn er dieser am kommenden Dienstag grünes Licht gibt, werden zum einen die Planungen bis zur Ausführung vorangetrieben. Andererseits stellt die Stadt Fördermittelanträge. Die Finanzierung soll unter anderem über Städtebaufördermittel sowie aus Mitteln zur Hochwasserschadensbeseitigung gesichert werden. Voraussichtlich im nächsten Jahr wird gebaut.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.05.2014

Silvio Kuhnert

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