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Sächsischer Winzer wirbt in Berlin

Sächsischer Winzer wirbt in Berlin

Zur Weinmesse Berlin haben am Wochenende mehr als 350 Winzer ihr Weine und Sekte ausgeschenkt. Einziger Aussteller aus Sachsen war das Weinhaus Schuh aus Sörnewitz.

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Die Geschwister Katharina Pollmer und Matthias Schuh präsentierten am Wochenende in Berlin gemeinsam mit ihrer Mutter Martina Schuh die Weine des sächsischen Betriebs und warben gleichzeitig für die Ferienregion.

Quelle: Lars Müller

Sörnewitz/Berlin. Der Familienbetrieb nahm nach 2014 bereits zu zweiten Mal an der Berliner Weinmesse teil. Probieren konnten die Besucher acht Klassiker aus dem Sortiment, darunter erst frisch abgefüllten Elbling und Schieler. Mit einer Fassprobe vom Grauburgunder hatte Junior Matthias Schuh in der Hauptstadt einen Wein dabei, der noch nicht einmal in den Vinotheken des Familienbetriebs in Sachsen zu haben ist. Der Jungwinzer verleiht immer mehr Weinen seine eigene Handschrift und versucht einen Bogen zwischen Tradition und Moderne zu schlagen. Für viel Gesprächsstoff sorgte eine sächsische Spezialität: der Schieler. Dabei handelt es sich um einen lachsfarbenen Rotling aus gemeinsam abgepressten weißen und roten Trauben. Er wird nur im sächsischen Anbaugebiet so bezeichnet, ist selbst erfahrenen Winzern aus anderen Regionen gänzlich unbekannt und stieß deshalb auf der Messe auf großes Interesse.

Viele Genießer hätten auf der Messe Weine aus kleinen, individuellen Betrieben nachgefragt, sagte Katharina Pollmer. Sie zeichnete für den Messeauftritt des Sörnewitzer Weinguts verantwortlich. Der Weg nach Sachsen falle mit zwei Stunden nicht schwer, so dass auch viele potenzielle Urlaubsgäste sich nach Unterkünften, Weingutbesichtigungen und Weinbergwanderungen erkundigten. "Es ist für uns selbstverständlich, dass wir nicht nur unser eigenes Unternehmen, sondern das gesamte Sächsische Elbland als Ferienregion vorstellen", betonte Martina Schuh, die Chefin der Pension und des Restaurants im Weinhaus Schuh.

Der Tourismusverband Sächsisches Elbland findet das Engagement der kleinen Betriebe wichtig. Als Verband könne man nicht jede Messe abdecken, sagte Geschäftsführerin Marleen Seifert den DNN. Deshalb sei es hilfreich, wenn Mitglieder wie das Weinhaus Schuh für die gesamte Ferienregion werben. Der Verband habe festgestellt, dass potenzielle Feriengäste zunehmend auf Themenmessen nach Ausflugs- und Reisezielen suchten und nicht nur klassische Reisemessen zu diesem Zweck besuchten. Gerade beim Thema Wein ergäbe sich ein Synergieeffekt zum Fremdenverkehr, so Tourismusexpertin Seifert. Berlin und Brandenburg seien nach Sachsen und Thüringen die wichtigstens Quellmärkte für Reisende, die zum Kurzurlaub ins Elbland kommen.

Die Berliner Weinmesse gilt mit 35000 Besuchern als größte Messe ihrer Art für Endverbraucher. Sie wird zudem von etlichen Berliner Gastronomen genutzt, um sich nach Neuigkeiten umschauen. Seit vergangenem Jahr bieten auf der Messe auch Manufakturen verschiedene Feinkost - ergänzend zum Wein - an. Die Veranstalter vertreten dabei folgende Philosophie: Der beste Wein ist der, der dem Genießer persönlich am besten schmeckt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.02.2015

Lars Müller

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