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Sächsische Schweiz und Ostsachsen: Straßensperrungen und Schäden nach Unwettern

Sächsische Schweiz und Ostsachsen: Straßensperrungen und Schäden nach Unwettern

Erdrutsche, Hochwasser, Waldbrandgefahr: Teils heftige Unwetter haben seit Montagabend in Teilen Sachsens zahlreiche Schäden hinterlassen. Vor allem in Ostsachsen und dem Landkreis Sächsische Schweiz wurden Fahrbahnen überflutet oder mit Schlamm überzogen, Bäume entwurzelt oder Dächer abgedeckt.

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Teils heftige Unwetter haben am Montagabend in Ostsachsen und dem Landkreis Sächsische Schweiz gewütet.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Einige Straßen mussten zeitweise gesperrt werden. Die Schwarze Elster und ihre Nebenflüsse führen wieder Hochwasser. Für die Wälder im Norden des Freistaates bleibt es derweil trotz der Niederschläge gefährlich.

Nach einem Erdrutsch wurde die Straße im Kirnitzschtal gesperrt. „An der Ostrauer Mühle ergoss sich eine drei Meter hohe Schlammlawine auf die Fahrbahn“, sagte eine Sprecherin des Pirnaer Landratsamtes am Dienstag. Im nahen Lichtenhain seien in einer Stunde 28 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Im Landkreis Bautzen stürzten Bäume und Verkehrsschilder um, wurden Dächer beschädigt und Mülltonnen vom Wind durch die Straßen gefegt, wie ein Sprecher der Polizei in Görlitz sagte. In Weißenberg deckten heftige Windböen das Dach des ehemaligen Feuerwehrgebäudes teilweise ab.

In Uhyst musste eine Straße wegen eines Erdrutsches vorübergehend gesperrt werden. Die Feuerwehr räumte andernorts Bäume und Äste aus dem Weg. Die Straße von Rosenthal nach Räckelwitz war wegen umgestürzter Bäume stundenlang gesperrt. 25 Kinder und fünf Betreuer mussten aus der Jugendherberge in Neschwitz in Sicherheit gebracht werden. Dort war der Keller voll Wasser gelaufen, nachdem ein kleiner Bach über die Ufer getreten war, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Verletzt wurde niemand. In Klitten bei Boxberg rissen orkanartige Böen eine Stromleitung herunter, die noch in der Nacht repariert wurde.

Auch nach dem Regen herrscht in einigen Wäldern weiter hohe Brandgefahr. Im südlichen Landkreis Bautzen werde sie sogar noch ansteigen, sagte Daniel Thomann vom Staatsbetrieb Sachsenforst. Für die besonders gefährdeten Gebiete im Norden des Landes galt weiter die höchste Warnstufe 4, in Teilen Mittel- und Westsachsens Gefahrenstufe 3. Nur in der Sächsischen Schweiz habe sich die Lage ein wenig entspannt, sagte Thomann. Trotzdem sollten die Wälder möglichst gemieden werden. „In dieser Situation kann eine Glasscherbe zum Brennglas werden.“

Der Deutsche Wetterdienst rechnet zwar mit weiteren starken Gewittern. Entspannung für die Wälder im Norden sei vorerst aber nicht zu erwarten, sagte Meteorologe Florian Engelmann. Der dort eher leichte Regen reiche nicht aus, die Brandgefahr zu bannen. Starke Gewitter mit Hagel und Niederschlägen bis 31 Liter pro Quadratmeter sollte in der Nacht zum Mittwoch eher das Erzgebirge abbekommen.

dpa

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