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Sächsische Schweiz soll trotz Bedenken dichtes Wegenetz behalten

Sächsische Schweiz soll trotz Bedenken dichtes Wegenetz behalten

Die Sächsische Schweiz soll trotz Bedenken von Naturschutzexperten ein Wanderparadies bleiben. Umweltminister Frank Kupfer (CDU) will keine Abstriche am Wegenetz vornehmen.

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Nebel steigt in Hermsdorf aus einem Tal der Sächsischen Schweiz.

Quelle: dpa

So hatten es Fachleute vorgeschlagen, die den Nationalpark Sächsische Schweiz genau wie die anderen 13 Nationalparks unter die Lupe nahmen.

Der Evaluierungsbericht enthalte zwar nachdenkenswerte Vorschläge, sagte Kupfer am Donnerstag am Fuße des Liliensteines mitten im Elbsandsteingebirge. „Die Vorstellung jedoch, schon in wenigen Jahren 75 Prozent der Flächen sich selbst zu überlassen und das dichte Wegenetz zu verringern, geht absolut an der Realität vorbei.“

Kupfer zufolge entstand das Wegekonzept im Nationalpark im Konsens mit Naturschutz-, Bergsport- und Wanderverbänden. „Bei der Gründung des Nationalparks gehörten Naturerlebnis und Naturerfahrung ausdrücklich zu den Zielen“, sagte der Minister. Die Experten hatten dem Nationalpark Sächsische Schweiz eine „hervorragende Naturausstattung“ mit Lebensräumen von nationaler und internationaler Bedeutung attestiert.

Die Bewertung habe zudem die Eigenständigkeit des Terrains als Felsen-Nationalpark mit großer Bedeutung für den Tourismus berücksichtigt, hieß es. Darüber hinaus seien unter anderem die gute Vernetzung mit tschechischen Schutzgebieten und die Kooperation mit Wander- und Bergsportverbänden gewürdigt worden. Grundsätzlich möchte auch das Umweltministerium so viel Natur wie möglich haben. Deshalb soll der überwiegende Teil der Flächen im Nationalpark einer natürlichen Waldentwicklung überlassen bleiben.

Das schließt aber Pflege und Waldumbau nicht aus - vor allem dort, wo es für den Standort untypische reine Fichtenbestände gibt. Auf diese Weise soll zugleich die Angriffsfläche für den Borkenkäfer vermindert werden. Kupfer kündigte einen möglichst schonenden Einsatz von Forstmaschinen an.

dpa

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