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Sächsische Sandsteinwerke liefern wieder für Landtagsneubau in Potsdam

Sächsische Sandsteinwerke liefern wieder für Landtagsneubau in Potsdam

Nach der Pleite einer am Potsdamer Landtagsneubau beteiligten Firma sollen die Arbeiten an der Fassade des prestigeträchtigen Projekts wie geplant weitergehen. Am Freitag hat die zahlungsunfähige Sächsische Sandsteinwerke GmbH fünf Lastwagen mit Arbeiten von Pirna nach Brandenburg geschickt, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte.

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Pirnaer Bildhauer arbeiten wieder für Potsdam.

Quelle: PR

An Bord: drei Wappenkartuschen und mehrere Charakterköpfe. Zuvor hatten die Projektleitung des Landtagsneubaus, die BAM Deutschland AG (Stuttgart), und das Unternehmen in Pirna ihren Streit um offenen Rechnungen beigelegt. Die Sandsteinwerke hatten Ende Oktober [link:700-NR_DNN_53590-1] und dies vor allem mit ausstehenden Zahlungen der BAM begründet. Die Projektleitung hatte dem vehement widersprochen. Die BAM habe vielmehr erhebliche Zugeständnisse gegenüber der Firma gemacht. Obwohl die BAM immer zu Gesprächen bereit gewesen sei, hätten sich die Sandsteinwerke nicht in der Lage gesehen, die Arbeiten beim Wiederaufbau des Stadtschlosses vertragsgemäß fortzuführen, hieß es.

Inzwischen wurde eine Einigung erzielt: Sein Unternehmen habe - wie vertraglich vereinbart - einen höheren sechsstelligen Betrag auf ein Treuhandkonto überwiesen, sagte der Technische Leiter der Baustelle in Potsdam, Thomas Weber. Zudem übernehme die BAM Forderungen von Bildhauern. Nach seinen Angaben entstehen jedoch keine Mehrkosten. Auch zeitliche Verzögerungen gebe es nicht. „Wir sind absolut im Fahrplan“, betonte er. In der kommenden Woche werde der Einbau der Arbeiten aus Sachsen fortgesetzt. Der Landtagsneubau soll bis Frühjahr 2014 fertig sein.

 Laut der Pirnaer dauern die Gespräche an. „Derzeit verhandeln wir um restliche Baustoffe und fertige Gesimsteile für das Schloss“, teilte Geschäftsführer Helgi Heumann mit. Er war zunächst Berater des Traditionsunternehmens, will es nun durch ein eigenverwaltetes Insolventverfahren retten.

dpa

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