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Sachsens Weinkönigin will nun die Bundes-Krone

Sachsens Weinkönigin will nun die Bundes-Krone

Meißen. Auf den ersten Weinbergen an der Elbe hat die Weinlese begonnen. Die Amtszeit der sächsischen Weinkönigin Franziska Spiegelberg nähert sich dem Ende.

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Kameramann Birger Schröder-Schwenke und Tonspezialist Helmut Jelitto filmen Franziska Spiegelberg mit Kindern auf dem Weingut Mariaberg.

Quelle: Ralf U. Heinrich

Von Stephan Klingbeil

Am 2. November muss sie ihre Krone abgeben. Nach DNN-Informationen gehen zehn Kandidatinnen ins Rennen um ihre Nachfolge. Doch die angehende Kindererzieherin hat schon eine andere Krone im Visier. Denn sie versucht, Deutsche Weinkönigin zu werden.

Dafür büffelt die Weinböhlaerin jeden Tag. Sie lernt, wie man Wein herstellt und vermarktet, studiert die Eigenarten der 13 deutschen Weinanbaugebiete, verkostet Weine, um ihre Sensorik zu trainieren. Auch ihr Englisch bessert sie für den Vorentscheid auf. Dort entscheidet sich, welche der 13 Kandidatinnen aus den Anbaugebieten das Finale der besten Sechs erreicht. Eine Fachjury stimmt ab. Genauso wie bei der Wahl zur Deutschen Weinkönigin am 29. September. Diese findet im rheinland-pfälzischen Neustadt an der Weinstraße statt, ist live im SWR-Fernsehen zu sehen. Die Aufzeichnung des Vorentscheids wird sechs Tage zuvor ebenfalls im SWR ausgestrahlt. Dort ist Wissen rund um das Thema Wein gefragt. Das Aussehen sei nur ein Aspekt. "Es zählt das Gesamtpaket", sagt SWR-Redakteur Wolfgang Junglas.

Der 56-Jährige ist seit Tagen mit einem Kameramann und einem Tonexperten in Deutschlands Weinanbaugebieten unterwegs. Das Filmteam porträtiert alle Teilnehmerinnen. Zwei Minuten dauert jeder der Filme. Das macht Junglas seit über 15 Jahren.

Franziska Spiegelberg ist nun dran. Sie ist die neunte. "Eine Favoritin sehe ich bisher nicht", betont der Produzent, der bereits alle Kandidatinnen getroffen hat. "Franziska wird genauso gute Chancen auf den Titel haben wie die anderen - sicherlich entscheidet die Tagesform." Seit Donnerstag filmt das SWR-Team in Sachsen. Fünf Tage nach ihrem 21. Geburtstag zeigte Franziska Spiegelberg den Elbradweg. Gestern früh ging es in die Sächsische Schweiz. Dort kletterten Franziska, ihr Vater Erik Spiegelberg und die Weinprinzessin Katharina Fritze aus Dresden auf dem Papststein. Später ging es ins Meißner Weingut Mariaberg.

Das Filmteam begleitete das Trio. Franziska Spiegelberg wanderte mit ein paar Kindern aus der Nachbarschaft über die Hänge des Guts, aß mit ihnen Russisch Brot. Sie tranken Traubensaft. "Ich war schon stolz auf Franziska, dass sie den Mut hatte, an der ersten Wahl teilzunehmen", flüstert ihr Vater. Die damalige Weinkönigin Juliane Kremtz hatte seine Tochter 2011 im Radebeuler Weingut Haus Steinbach auf die Idee gebracht sich zu bewerben. Franziska kellnerte als Aushilfe. Nun trägt sie die Krone und das Filmteam versucht, sie in Szene zu setzen. Gestern fuhr der Tross zum Schloss Proschwitz von Prinz zur Lippe, erklärt Junglas. "Den kennen auch viele in der Jury." Zum Abschluss sei morgen Vormittag noch eine Szene in Radebeul beim Tag des offenen Weinguts geplant.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.08.2012

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