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Sachsens Ministerpräsident Tillich malt für Charity-Aktion der Dresdner Neuesten Nachrichten

Sachsens Ministerpräsident Tillich malt für Charity-Aktion der Dresdner Neuesten Nachrichten

Radebeul. Pinsel statt Füller und Staffelei statt Aktentasche: Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Chef der sächsischen Staatskanzlei, Johannes Beermann (beide CDU), unterstützten am Dienstag die Charity-Initiative MaleLe und malten auf dem Staatsweingut Schloss Wackerbarth in Radebeul jeweils ein Bild für einen guten Zweck.

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Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich malte am 30.08.2011 ein Bild vom Belvedere des Staatsweingutes Schloss Wackerbarth in Radebeul für MaleLE.

Quelle: dpa

Während Tillich sich von der Umgebung des Schlosses inspirieren ließ und den Pavillon des Belvedere mit Acrylfarben zeichnete, entschied sich Beermann für eine Pop-Art-Version, wie er selbst sagte. Auf seinem Bild sind ein tosendes Meer und eine grüne Insel zu sehen, auf der die Staatskanzlei thront. Signiert hat Beermann sein Werk mit aufgeklebten Deko-Artikeln, einer Jakobsmuschel und einem Rucksack. Eine mit einem Augenzwinkern versehene Anspielung darauf, wer die Lasten der Staatskanzlei schleppt und dass er schon mal auf dem Jakobsweg pilgerte.

Tillich gestand derweil ein, dass er – wie die meisten Teilnehmer der MaleLe-Aktion – schon seit vielen Jahren nicht mehr gemalt hat. „Früher in der Schule hatte ich im Fach Kunsterziehung immer eine solide Drei. Aber obwohl mir die Übung fehlt, bin ich der Überzeugung, dass sich die wahre Schönheit des hier in Radebeul entstandenen Bildes dem Auge des Betrachters erschließen wird." Persönlich schwärme er vor allem für die Arbeiten des Leipziger Künstlers Neo Rauch und des Berliner Künstlers EdgarL.

Sowohl Tillich als auch Beermann unterstrichen mehrfach die Bedeutung der vor einem Jahr ins Leben gerufenen MaleLe-Initiative der Leipziger Volkszeitung, die auch von den Dresdner Neuesten Nachrichten unterstützt wird. Ihr Erlös kommt Kinderhilfsprojekten in Deutschland und der ganzen Welt zugute. Seit dem Aufruf „Jeder kann malen" sind inzwischen schon rund 17.000 Bilder eingetroffen. Auch viele Prominente wie Frank Zander, Otto Waalkes, Veronika Ferres, Sebastian Vettel und [link:700-NR_DNN_32147-1] zückten bereits den Stift oder Pinsel.

Noch bis Sonntag kann man für MaleLe kreativ werden. Dann findet ab 11 Uhr auf dem Augustusplatz in Leipzig das große Abschlussfest der Aktion statt. Bühnenprogramm gibt es unter anderem mit den Prinzen und Ingolf Lück. Der Verkauf der eingeschickten Bilder via Internet beginnt am 1. Oktober. Für 24 Euro erhält jeder Käufer zunächst einen alphanumerischen Code. Die Spannung besteht darin, welches Bild zu diesem Code gehört. Ob man also eine Kinderzeichnung, das Bild eines hochkarätigen Künstlers oder eines Prominenten sein Eigen nennen darf.

Christoph Stephan

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