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Sachsenmilch Leppersdorf darf sein neues Kraftwerk betreiben

Sachsenmilch Leppersdorf darf sein neues Kraftwerk betreiben

Sachsenmilch will die Versorgung seines Leppersdorfer Milchwerkes mit Strom und Wärme so weit wie möglich auf Eigenregie umstellen. Hierfür baut das Unternehmen der bayrischen Müller Group seit 2012 in dem Wachauer Ortsteil ein Gas-Dampf-Heizkraftwerk.

Grünes Licht dafür hatte die Landesdirektion Sachsen (LDS) bereits 2012 gegeben. Offen blieb noch die Genehmigung für den Dampferzeuger des Kraftwerks.Die erteilte die Landesdirektion gestern.

"Mit dieser Genehmigung kann das Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk mit einer Feuerungswärmeleistung von 114 Megawatt komplett errichtet und betrieben werden", sagt LDS-Sprecher Holm Felber. Wie viel die Anlage kostet, teilte die Müller Group gestern auf Anfrage der DNN nicht mit.

Die Anlage verfügt über zwei Gasturbinen und eine Dampfturbine. Als Brennstoff wird Erdgas und auch in der werkseigenen Kläranlage erzeugtes Biogas eingesetzt. Mit Abgasen der Gasturbinen wird der Dampf für die Dampfturbine erzeugt. Somit erreicht das Kraftwerk einen Wirkungsgrad von 79 Prozent. Mit einer Reihe von Auflagen werde gewährleistet, dass die Anlage sicher betrieben wird. Bürgerproteste wie jene gegen das vor Jahren geplante, später gescheiterte Ersatzbrennstoffwerk der Müller Group in Leppersdorf blieben aus. "Für das jetzige Kraftwerk gab es eine breite Akzeptanz", erklärt Wachaus Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU).

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.07.2013

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