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Sachsenforst unterstützt Deutschen Wandertag

Großereignis in der Sächsischen Schweiz Sachsenforst unterstützt Deutschen Wandertag

Der Deutsche Wandertag in Sebnitz wirft seine Schatten voraus. Die Vorbereitungen für das wichtigste Wander-Event in Deutschland vom 22. bis 27. Juni laufen auf Hochtouren. Der Staatsbetrieb Sachsenforst trägt zum Gelingen der Veranstaltungswoche bei.

Gastgeber des diesjährigen Deutschen Wandertages ist die Sächsische Schweiz.

Quelle: Archiv

Sebnitz. Der Deutsche Wandertag in Sebnitz wirft seine Schatten voraus. Die Vorbereitungen für das wichtigste Wander-Event in Deutschland vom 22. bis 27. Juni laufen auf Hochtouren. Zu den Unterstützern des Großereignisses in der Sächsischen Schweiz, zu dem bis zu 50000 Besucher erwartet werden, zählt auch der Staatsbetrieb Sachsenforst. Am Montag unterzeichnete dessen Geschäftsführer, Prof. Dr. Hubert Braun, eine Kooperationsvereinbarung mit den Veranstaltern des Wandertages, der Stadt Sebnitz und dem Tourismusverband Sächsische Schweiz.

Der Sachenforst werde immer auf die Holzproduktion reduziert. „Das ist aber nur ein Drittel unserer Aufgaben“, meinte Braun. Zu den anderen zähle der Naturschutz und die Erholung, in den rund 200000 Hektar Wald, die dem Freistaat gehören. Unter den Nutzern und Besuchern des Staatsforst „sind uns die Wanderer am liebsten“, so Braun. Und er hofft, dass die Gäste aus nah und fern neben den Erinnerungen an spektakuläre Felsen und erhabene Tafelberge auch die an „wunderschöne, arten- und strukturreiche Wälder mit nach Hause nehmen“.

Den Wald als Erholungsgebiet erlebbar zu machen, ist eine der Aufgaben des Sachsenforstes. Dafür stellt der Staatsbetrieb entsprechende Infrastruktur her. Das Wegenetz im Staatswald misst fast die gleiche Länge wie es Autobahn- und Staatsstraßenkilometer im Freistaat gibt, und zwar 13600 Kilometer. In die Instandhaltung von Waldwegen und Brücken investiert der Staatsbetrieb laut Braun zwischen dreieinhalb und fünf Millionen Euro jährlich. Wie Braun ankündigte, wird während der Wanderwoche entlang der Wanderrouten kein Holz geschlagen. Im Forstrevier Unger, das dem Veranstaltungsort Sebnitz am nächsten liegt, werden die Waldarbeiten im Sebnitzer Wald mit Blick auf das besondere Ereignis Ende Februar abgeschlossen sein und die Wege sofort instandgesetzt, damit sie sich noch setzen und begrünen können.

Die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz gibt im Jahr rund eine halbe Million Euro für den Erhalt der Wanderwege aus. Extra für den Wanderweg wurden in den vergangenen Monaten Wege repariert und einzelne Aussichten frei geschnitten. Dazu zählen unter anderem die Instandsetzung des Oberen Affensteinweg, die Treppen und Stiegen im Raabener Kessel und am Honigstein, die Aussicht vom Unteren Affensteinweg auf den Bloßstock und Brosinnadel sowie vom Elbleiteweg auf Falkenstein und Hoher Torstein.

„Wandern ist in der Sächsischen Schweiz immer auch Walderlebnis. Darum ist uns der Schulterschluss mit Sachsenforst wichtig. Der Staatsbetrieb leistet mit seiner Kompetenz sowie seinen personellen und technischen Möglichkeiten viele wertvolle Beiträge zum Erfolg des Wanderfestivals“, sagte Klaus Brähmig, Vorsitzender des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz. Die Mitarbeiter des Staatsforstes bringen nicht nur im Vorfeld Wege in Ordnung, sondern steuern während der Veranstaltungswoche zwölf der über 140 Wanderangebote sowie zwei Fachvorträge bei.

Der Deutsche Wandertag ist eine jährlich in wechselnden Regionen ausgerichtete Großveranstaltung des Deutschen Wanderverbandes. Höhepunkt ist der Festumzug der 57 Wandervereine mit über 3000 Ortsgruppen aus ganz Deutschland.

Von Silvio Kuhnert

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