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Sachsen schließt Lücke im Elbradweg zwischen Königstein und Bad Schandau

Sachsen schließt Lücke im Elbradweg zwischen Königstein und Bad Schandau

Diese Botschaft freut sicher alle Radfahrer: Ab November sollen die Arbeiten zur Errichtung eines Fahrradweges zwischen Königstein und Bad Schandau beginnen.

Bad Schandau.

"Nach dem gerade ergangenen Planfeststellungsbeschluss konnten wir das Vorhaben kurzfristig ins laufende Bauprogramm einordnen", erklärte Sachsens Verkehrsstaatssekretär Roland Werner bei einem Besuch in Bad Schandau. Insgesamt werden 921000 Euro in den Bau des Radweges investiert, Ende 2014 soll er fertig sein. Dann können alle Radler entlang der Elbe - ohne Unterbrechung - bis nach Hamburg fahren, denn mit diesem Streckenabschnitt ist die letzte Lücke im linkselbischen Radweg geschlossen.

Auch Fritz Jaeckel, Staatssekretär im Umweltministerium, freut sich über die geplanten Baumaßnahmen. "Als Student bin ich oft entlang der Donau von Passau nach Wien gefahren. Ich habe mir immer gewünscht, eine solche Strecke auch an der Elbe vorzufinden und nun ist es endlich soweit", erklärt Jaeckel. Der Radtourismus hat nach Angaben beider Staatssekretäre ein enormes Wachstumspotenzial, so dass die Politiker sich vor Ort auch nach weiteren Möglichkeiten zur Lückenschließung informierten.

Dafür überquerten Werner und Jaeckel gemeinsam mit Andreas Eggert, Bürgermeister von Bad Schandau (parteilos), Bundestagsabgeordneten Klaus Brähmig (CDU) sowie dem Königsteiner Bürgermeister Frieder Haase (parteilos) die Elbe, um sich auf der rechten Seite des Flusses den Radweg anzuschauen. Dabei entdeckten sie bereits ab Prossen in Richtung Halbestadt einen ungünstigen Abschnitt, denn er wird nicht nur von Fahrradfahrern und Fußgängern, sondern auch von Autofahrern genutzt. Bei einer Gesamtbreite von circa drei Metern bietet diese Strecke einige Gefahren. "Gerade auf dem letzten Stück, kurz vor dem Ortseingang Prossen, gab es schon zahlreiche Unfälle", erklärte Bürgermeister Eggert. Hier konnten Radler oft nicht mehr bremsen und verletzten sich teilweise schwer. "Also hier muss sich definitiv was ändern. Es sollten mehr Ausweichbuchten, vor allem in Sichtweite aller Nutzer, eingerichtet werden, um für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen", so Staatssekretär Jaeckel. Eine Arbeitsgruppe soll hierfür erste Planungsentwürfe entwickeln.

Nachdem die Fahrradtour kurz nach Halbestadt endete, gingen alle Beteiligten schließlich zu Fuß weiter, denn kurz vor dem Kurort Rathen endet der Radweg auf der rechtselbischen Seite. Grund ist der Nationalpark Sächsische Schweiz. Auf ihrer Wanderung diskutierten Werner und Jaeckel gemeinsam mit der Verwaltung des Nationalparks über eventuelle Möglichkeiten zur Erschließung des Geländes für Fahrradfahrer. "Wir wollen bis Ende des Jahres verschiedene Varianten für einen durchgehenden Radweg prüfen", berichtet Frank Meyer, Sprecher des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft. Eine dieser Möglichkeiten könnte beispielsweise die Umleitung um den Lilienstein sein.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.05.2013

Nadine Steinmann

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