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Sachkundige Bürger nehmen in Radebeul ihre Arbeit im Stadtentwicklungsausschuss auf

Sachkundige Bürger nehmen in Radebeul ihre Arbeit im Stadtentwicklungsausschuss auf

Der Stadtentwicklungsausschuss (SEA) hat am Dienstagabend das erste Mal seit Beginn der Stadtrats-Wahlperiode im September komplett getagt.

Radebeul.

Neben den in den Ausschuss entsandten Stadträten und Uwe Forke, dem Vertreter des Ortschaftsrates Wahnsdorf, nahmen auch Andreas Franzke, Robert Storch und Johannes Domasch im Sitzungssaal des Technischen Rathauses Platz. Sie sollen sich als sachkundige Bürger an den Diskussionen im Ausschuss beteiligen, haben aber kein Stimmrecht. Radebeul verspricht sich davon mehrere Vorteile: Vor allem bringen die drei vom Stadtrat gewählten Radebeuler Fachwissen in bestimmten Bereichen mit, sollen aber auch die Interessen der Radebeuler Einwohner repräsentieren. Die bisherigen, sehr anerkannten drei Sachkundigen - Malte Fiebig, Jens-Uwe Schade und Bernhard van Recum - standen alle nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung.

Ein alter Bekannter ist Johannes Domasch. Der Bauunternehmer war als FDP-Stadtrat jahrelang Mitglied im SEA. Bei der letzten Kommunalwahl erhielt er, eine Folge der bundesweiten Schwäche seiner Partei, kein Stadtratsmandat. "Ich bin seit 25 Jahren in der Selbstständigkeit und immer im Ausführungsbereich", sagt er. "Ich habe viel Reibung mit dem Bürger bekommen und mich dabei abgeschliffen", fügt er an. Er sitzt als Fachmann für Wirtschaft und Baurecht im SEA. Ein Neuling ist Robert Storch. Der seit vier Jahren in Radebeul lebende selbstständige Landschaftsarchitekt sieht in der Mitarbeit im Ausschuss eine gute Chance, sich in die Stadt einzubringen. Er hat sich für das schwierigste Profil entschieden, spricht zu den Themen Baukultur, Landschaftspflege, Energieeffizienz und Klimaschutz. Das sei ein so breites Spektrum, dass man es eigentlich gar nicht abdecken könne, wie Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos) sagt. Das Thema Verkehrsplanung ist Sache von Andreas Franzke. Der dreifache Familienvater hatte sich zuvor schon für die Freien Wähler für den Stadtrat beworben. Er habe bei der Diskussion über die Meißner Straße gemerkt, dass manches besser laufen könnte, sagt er. Franzke arbeitet zwar als Eisenbahnbetriebsleiter, habe als studierter Verkehrsingenieur aber viele Einsichten in die Verkehrsplanung. uh

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.02.2015

uh

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