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SPS Schiekel aus Dohna strebt in diesem Jahr Umsatzrekord an

Spezialist für Edelstahlteile SPS Schiekel aus Dohna strebt in diesem Jahr Umsatzrekord an

SPS Schiekel aus Dohna möchte in diesem Jahr beim Umsatz die Zehn-Millionen-Euro-Marke überspringen. 2015 hat der Spezialist für Edelstahlteile aus Dohna das Ziel knapp verpasst. Mit verstärkter Kundenwerbung, Investitionen in den Produktionsstandort und der Verstärkung der Belegschaft plant das mittelständische Unternehmen, das Auftragsvolumen zu vermehren.

SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH ist auf die Herstellung von Dreh- und Frästeilen aus Edelstahl spezialisiert.

Quelle: Arno Burgi, dpa

Dohna.. Dieses Jahr möchte SPS Schiekel Präzisionssysteme aus Dohna endlich die Zehn-Millionen-Marke knacken. Das Umsatzziel hatte der Spezialist für Fräs- und Drehteile aus Edelstahl bereits 2015 angepeilt, mit 9,6 Millionen Euro jedoch knapp verpasst. Firmengründer und Geschäftsführer Dr. Peter Schiekel ist zuversichtlich, dass es dieses Jahr gelingt, erstmals in der Firmengeschichte Spezialteile wie Flansche, Fittinge, Rohrverschraubungen sowie Ventil- und Sensorgehäuse im zweistelligen Millionenwert zu fertigen. „Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt“, sagt der Firmenchef, der gemeinsam mit seinem Bruder Gert Schiekel seit 1992 die Geschicke des mittelständischen Unternehmens lenkt. Für die nächsten acht Wochen ist der Betrieb komplett ausgelastet.

Das vergangene Jahr war zweigeteilt, was die Auftragslage betraf. „Bis zum Sommer spürten wir eine unerklärliche Zurückhaltung der Industrie“, erinnert sich Peter Schiekel. Rund 100 Kunden zählt das Unternehmen mit Sitz im Dohnaer Gewerbegebiet. Mit Bestellungen hielten sie sich im ersten Halbjahr zurück. Einen Grund konnte er nicht ausmachen. „Erst im 2. Halbjahr kam der Durchbruch. Im 4. Quartal haben wir dann richtig Fahrt aufgenommen“, so Schiekel. Am Ende konnte der 111 Mitarbeiter zählende Betrieb dennoch einen Umsatzzuwachs von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbuchen. Durch die gute zweite Jahreshälfte schloss SPS 2015 mit einem Gewinn ab. Allerdings fällt er geringer aus als im Jahr 2014. Genau Zahlen wurden nicht genannt.

Trotz der schwachen ersten sechs Monate konnten 2015 Aufträge in Höhe von über 9,8 Millionen Euro akquiriert werden. Damit lag das Auftragsvolumen 6,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Es ist das bisher beste Ergebnis in der Firmengeschichte. „Wir haben den Vertrieb auf allen Kanälen hochgefahren“, informiert Schiekel. So konnten neue Kunden durch erstmalige Messeauftritte in Frankfurt am Main und in Basel gewonnen werden. Zudem hat der Familienbetrieb Anfang vorigen Jahres einen externen Vertriebsmitarbeiter ins Boot geholt. Dieser streckt seine Fühler in ganz Deutschland und der Schweiz nach neuer Kundschaft aus. Schiekel ist sicher, dass diese Aktivitäten in den kommenden Monaten weitere Früchte tragen. Aufträge im Wert von rund einer Million Euro sollen durch die Kundenwerbung des Außendienstmitarbeiters hinzukommen.

Die Belegschaft ist in dem Drei-Schicht-Betrieb bunter und internationaler geworden. Aufgrund des Mangels von Facharbeitern im CNC-Bereich in der hiesigen Region schaute sich Peter Schiekel auf der iberischen Halbinsel nach Fräsern und Drehern um. 14 Spanier holte er vor zwei Jahren nach Dohna. Acht sind heute noch für das Unternehmen tätig und als SPS-Mitglieder integriert. Für die Starthilfe und den Deutschunterricht hat Schiekel viel investiert. Und das über die Hälfte jetzt zur festen Belegschaft gehören, wertet der Unternehmer als eine Erfolgsgeschichte. Neben der Spanien-Fraktion arbeiten Fachleute aus Polen, Russland, der Slowakei und Ungarn bei SPS. Die Belegschaft möchte Schiekel weiter aufstocken. In diesem Jahr sind zehn Neueinstellungen geplant. Auf der Suche nach Drehern und Fräsern richtet die Firma ihren Blick auch nach Tschechien.

Neben der Vergrößerung der Mitarbeiterzahl möchte der Metallverarbeiter in den kommenden Monaten weiter in den Standort in Dohna investieren. Auf der Agenda für dieses Jahr steht zum einen eine Hallenerweiterung um rund 350 Quadratmeter. „Das Lager platz aus allen Nähten“, nennt Schiekel als Grund. Zum anderen wird durch den Kauf neuer Maschinen die Produktion modernisiert. So möchte SPS einen Industrieroboter in Betrieb nehmen, um die Produktionsabläufe weiter zu optimieren.

Von Silvio Kuhnert

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