Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
SPD-AG aus Pirna: 345 Tage Schiffbarkeit der Elbe bleibt eine Utopie

Elbausbau SPD-AG aus Pirna: 345 Tage Schiffbarkeit der Elbe bleibt eine Utopie

Die SPD-AG Euroregion Elbe/Labe geißelt den Glauben des Sächsischen Hafenverbunds (SBO) an einer Beschiffbarkeit der Elbe an 345 Tagen als Utopie. Sie fordert daher, dass der Verschwendung von Steuergeldern in Millionenhöhe für ihrer Meinung nach fragwürdige Baumaßnahmen an der Elbe ein Riegel vorgeschoben wird.

Wegen kanganhaltender Trockenheit führte die Elbe im vergangenen Sommer besonders wenig Wasser. Selbst die Schiffe der Weißen Flotte konnten nicht fahren.

Quelle: dpa

Pirna. Die SPD-AG Euroregion Elbe/Labe geißelt nach Auswertung der vor wenigen Tagen vorgestellten Jahresbilanz 2015 des Sächsischen Hafenverbunds (SBO) den Glauben an eine fast ganzjährige Beschiffbarkeit des Flusses als Utopie. „Seit zehn Jahren wird an der Elbe gebaggert und gebaut, um „wenige Engstellen“ zu beseitigen, wie es heißt. Doch das Ziel ist und bleibt in weiter Ferne. Weitere Baumaßnahmen helfen da auch nicht“, sagt SPD-AG-Koordinator Klaus Fiedler. Schon in den Jahren vor dem Hochwasser 2002 habe es keine ganzjährige Frachtschifffahrt auf dem Fluss gegeben. „Darum ist es auch nicht möglich, jetzt 1,60 Meter wiederherzustellen. Der Elbe fehlt schlichtweg das Wasser und das kann man nicht durch Beseitigung von Engstellen herbeischaffen“, so Fiedler.

Die SPD-AG Mitglieder fordern, dass der Verschwendung von Steuergeldern in Millionenhöhe für ihrer Meinung nach fragwürdige Baumaßnahmen an der Elbe ein Riegel vorgeschoben wird. Die Bundesregierung müsse zudem den tschechischen Nachbarn deutlich sagen, dass die „Absichtserklärung der Bundesregierung von 2006“ nicht umzusetzen sei. „Ein längerfristiges Konzept für die Elbe, dass auch die Veränderung des Klimas mit einbezieht und der Elbe und ihren Anliegern gerecht wird, gilt es auf dem Weg zu bringen“, schlägt Fiedler vor. Er weist zudem auf die negativen Folgen des Elbausbaus für das Flusssystem hin. Durch die bisher praktizierte Verengung seien die an der Elbe gelegenen Auen schon jetzt aufs höchste gefährdet“, so Fiedler.

Von DNN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr