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S-Bahn-Halt in Neusörnewitz ist fertig

S-Bahn-Halt in Neusörnewitz ist fertig

Der S-Bahn-Halt in Neusörnewitz ist fertig. Insgesamt 3,6 Millionen Euro haben Bund, Freistaat und die Gemeinden Coswig und Weinböhla in den Umbau investiert.

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Bequem habe man es nun in Neusörnewitz, sagte Dieter Prautzsch von der DB Netz AG bei der gestrigen Einweihung des komplett umgebauten Haltepunkts. Jetzt wünsche er der S-Bahn, dass sie pünktlich sei. Das gelang gestern nur bedingt. Unmittelbar nach der Eröffnung jedenfalls kam sie fünf Minuten zu spät. Fotos (2): Uwe Hofmann

Quelle: Uwe HOfmann

Coswig/Weinböhla. Die Deutsche Bahn (DB) bringt damit auf dem Gebiet des Landkreises Meißen das letzte größere Vorhaben zu Ende, das zum etwa eine Milliarde Euro teuren Ausbau des S-Bahn-Netzes zwischen Dresden-Neustadt und Meißen-Triebischtal gehört. "Es gibt sehr viel Zuversicht, dass wir Mitte 2016 mit dem Ausbau fertig sein werden", sagt Dieter Prautzsch, der für die DB Netz AG die Projektdurchführung leitet. Im Bahnhof Dresden-Neustadt sei nach dem barrierefreien Umbau von acht Bahnsteigen das wichtigste erledigt, sagt er. Als nächstes müssen - ebenfalls auf Dresdner Flur - die Modernisierungsarbeiten an den Haltepunkten Pieschen und Trachau abgeschlossen und der neue Haltepunkt am Bischofsweg eingerichtet werden.

Schafft man das tatsächlich bis zum Sommer 2016, könnte mit dem Dezember-Fahrplan des Verkehrs-Verbunds Oberelbe (VVO) der 15-Minuten-Takt der S-Bahn eingeführt werden, wie VVO-Sprecher Christian Schlemper sagt. Allerdings sei man dazu noch in Verhandlungen mit der Deutschen Bahn. Ob der von den beteiligten Kommunen vehement eingeforderte dichtere Takt tatsächlich kommt, ist also noch nicht entschieden. Immerhin hat die S-Bahn in Neusörnewitz erheblich an Attraktivität gewonnen. Der genau auf der Gemeindegrenze zwischen Weinböhla und Coswig liegende Haltepunkt hat auf der Nordseite einen ordentlichen Bahnhofsvorplatz erhalten, der etwa 250 000 Euro gekostet hat, wie Coswigs Oberbürgermeister Frank Neupold (parteilos) sagt. Dazu gehören 35 Parkplätze und 40 überdachte Stellflächen für Fahrräder. Außerdem eine Bushaltestelle, die von der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) bedient wird. Die sei von besonderer Bedeutung, weil es beim öffentlichen Nahverkehr "auf kurze Wege beim Umstieg ankommt", wie Weinböhlas Bürgermeister Reinhart Franke (CDU) sagt. Er habe jetzt nur noch den Wunsch, dass auch auf der Südseite der Gleise wie beabsichtigt ein Parkplatz gebaut wird. Der Haltepunkt liegt auf einer Tarifzonengrenze. Für den, der aus Meißen nach Dresden mit der S-Bahn pendelt, könnte sich die Fahrt mit dem Auto oder dem Fahrrad nach Neusörnewitz lohnen, weil er dann die Gebühr für eine Tarifzone spart.

Die Bauarbeiten in Neusörnewitz haben vor etwa zwei Jahren begonnen und wurden vor allem wegen des kalten Winters 2012/13 und des Junihochwassers 2013 verzögert. Im Zuge der Arbeiten wurde die Sörnewitzer Straße abgehängt, so dass nur noch Fußgänger und Radfahrer durch einen Tunnel unter den Gleisen hindurchkommen. Dafür wurde die nahe gelegene Cliebener Straße auf eine Straßenbrücke gebracht, so dass sie Autos über die Schienen führt, ohne sie zu kreuzen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.12.2014

Uwe HOfmann

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