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Russische Weihnachten mit Zeitreise - Auf der Festung Königstein lädt historisch-romantischer Weihnachtsmarkt ein

Russische Weihnachten mit Zeitreise - Auf der Festung Königstein lädt historisch-romantischer Weihnachtsmarkt ein

Einer der beliebtesten Weihnachtsmärkte in der Region Dresden befindet sich zweifelsohne auf der Festung Königstein. Fast 50.000 Besucher kamen hier im vergangenen Jahr vorbei.

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Mit dieser Vorrichtung wurden anno 1730 Münzen geprägt. Besucher können damit hergestellte Geldstücke als Andenken kaufen.

Quelle: Stephan Hönigschmid

247 Meter über der Elbe können sich die Gäste dabei auf eine Zeitreise begeben und vor der Kulisse der berühmten Bergfestung einen altertümlichen Markt der Spiel- und Handwerksleute erleben.

In diesem Jahr steht der Markt unter einem russischen Stern. Neben dem Weihnachtsmann darf auch Väterchen Frost nicht fehlen. Das Bühnenprogramm wartet mit Märchen wie zum Beispiel "Die schöne Wassilissa" auf, während das Ensemble "Dawai, dawai!" die Stimmung mit feurigen russischen Tänzen und der dazugehörigen Musik anheizt.

"Bereits zum 19. Mal veranstalten wir unseren historisch-romantischen Weihnachtsmarkt. Sehr empfehlen kann ich die Marktstände in den Kasematten, die wir mit zahlreichen Herrnhuter Sternen geschmückt haben. Aus diesem Grund ist es dort auch besonders romantisch", sagt die Geschäftsführerin der Festung Königstein gGmbH, Angelika Taube.

Beim Rundgang werden längst vergangene Zeiten lebendig. Männer in Kosaken-Uniformen und russischem Akzent jonglieren mit Schwertern, eine Schauspieltruppe führt das Märchen von der Hexe Baba Jaga auf und rund um den Marktplatz und in den Kasematten gehen Handwerker in historischer Tracht ihrer Arbeit nach.

Darunter sind Töpfer, die ihre handgemachten Tassen und Teller feil bieten, sowie Schmiede, die in einer rustikal eingerichteten Werkstatt Werkzeuge anfertigen und diesen an einer handbetriebenen Schleifmaschine den letzten Schliff geben. Auch ein Münzpräger ist vor Ort - nicht als Automat, sondern in Person. Staunend sehen ihm die Besucher zu und kommen näher. Wenig später möchten sie auch gern eine Münze haben, die so aussieht, als wäre sie im Jahr 1730, also zu Zeiten von August dem Starken, hergestellt worden.

Wer sich mehr für Schmuck, Häkeldecken oder anderes Kunsthandwerk interessiert, der wird in den Kasematten tief unter der Erde fündig. Bei schummrigem Licht kann man dort von Stand zu Stand schlendern und sich zwischendurch auch mal einen Glühwein genehmigen. Zudem ist es in der Kelleretage der Festung egal, wie draußen das Wetter ist. Und Langeweile kommt hier sowieso nicht auf. Denn als zusätzliche Attraktion haben die Veranstalter in diesem Jahr erstmals einen der Räume in ein Kino umfunktioniert. Gezeigt wird dort unter anderem von 11 bis 19 Uhr der Zeitrafferfilm "Das Hunderttausendsternehotel" von der Stativkarawane.

Er gewährt einen ungewöhnlichen Einblick in faszinierende Landschaften des Elbsandsteingebirges, aber auch in den winterlichen australischen Sternenhimmel. Nach so viel Kopfarbeit und vielen Eindrücken ist dann aber dringend Entspannung nötig. Die findet man in einer Banja, der traditionellen russischen Sauna mit angeschlossenem Badehaus. Auch sie erlebt beim diesjährigen Weihnachtsmarkt auf der Festung ihre Premiere. In dem kleinen Zelt können sich die Besucher dem ungemütlichen kalten Winter für einige Zeit entziehen und mit Wodka und Birkenzweigen gründlich durchwärmen. Extra Kosten entstehen nicht. Der Saunabesuch ist inklusive.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.12.2014

Stephan Hönigschmid

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