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Über 34.000 Besucher beim Fisch- und Waldfest in Moritzburg

„Moritzburger Fischzug“ Über 34.000 Besucher beim Fisch- und Waldfest in Moritzburg

„Beim Fisch- und Waldfest in Moritzburg haben wir eigentlich immer gutes Wetter – für Ende Oktober“, hatte Schauspieler und Mitorganisator Alf Mahlo vor dem Fest mit regelmäßig 30 000 Besuchern orakelt und trotz anderslautender Prognosen recht behalten.

Höhepunkt war der alljährliche „Moritzburger Fischzug“

Quelle: Anja Schneider

Moritzburg. „Beim Fisch- und Waldfest in Moritzburg haben wir eigentlich immer gutes Wetter – für Ende Oktober“, hatte Schauspieler und Mitorganisator Alf Mahlo vor dem Fest mit regelmäßig 30 000 Besuchern orakelt und trotz anderslautender Prognosen recht behalten.

Rund 15 000 Besucher sind am Samstag zum Fisch- und Waldfest nach Moritzburg bei Dresden gekommen.

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Am Sonntag kam sogar die Sonne raus, was die Besucher in Scharen nach Moritzburg zog. „Am Sonntag haben sie uns regelrecht überrannt. Dieser Tag hat alles getoppt. Einige Imbissstände waren sogar ausverkauft. In diesem Jahr waren es auf alle Fälle mehr Besucher als sonst, wir schätzen, dass zwischen 34 000 und 35 000 Menschen das Fisch- und Waldfest besucht haben“, freut sich Gundula Bleul über die große Resonanz. Bleul ist Geschäftsführerin der Kulturlandschaft Moritzburg GmbH, die das Fest mit organisiert.  

Bei insgesamt acht Fischzügen konnten die Gäste beobachten, wie Mitarbeiter der Teichwirtschaft den bereits etwas abgelassenen Schlossteich abfischen und dabei bei Weitem nicht nur Karpfen aus dem Wasser holen. Im Festzelt an der Kalkreuther Straße gab der Dresdner Spitzenkoch Daniel Fischer Anregungen zur Zubereitung der frisch gefangenen Schuppentiere. Ähnlich hielt es der Sachsenforst auf dem Schlossparkplatz: Bei ihm drehte sich alles ums Wild – und seine Zubereitung zu geschmackvollen Gerichten. Zwischen beiden Stationen hatten mehr als 100 fliegende Händler ihre Buden aufgebaut und für Markttreiben gesorgt.

Neu in diesem Jahr war der Versuch einer stärkeren Einbindung des Barockschlosses, auf dessen Terrasse am Sonnabendnachmittag eine Art offizielle Einweihung des Volksfests gefeiert wurde. In dieser Richtung wolle man in den nächsten Jahren noch etwas mehr unternehmen, meinte Mahlo. Im Vorfeld hatte man sich dagegen entschieden, das Fest auf den Feiertag am Montag und damit einen dritten Tag auszudehnen. Das hätte den Fischen im dann stark abgelassenen Gewässer nicht gut getan, begründeten die Organisatoren. Stattdessen wirkte sich der freie Montag an anderer Stelle aus: Die Besucher konnten einmal entspannt das Ende des Fests am Sonntagabend entspannt genießen, statt wie sonst mit den Gedanken an die nächste Arbeitswoche abrupt aufzubrechen. Das war auch die Beobachtung von Falk Herrmann, kaufmännischer Mitarbeiter von der Teichwirtschaft Moritzburg GmbH. „Viele sind am Sonntag länger geblieben“. Und auch mit dem Fischverkauf sei man sehr zufrieden.

Von Uwe Hofmann

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