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Ruhig wohnen hinterm Wall: Radebergs Wohngebiet Am Sandberg wächst weiter

Ruhig wohnen hinterm Wall: Radebergs Wohngebiet Am Sandberg wächst weiter

Die Bierstadt hat 18 369 Einwohner. Davon sind allein in den vergangenen zwölf Monaten 812 neu nach Radeberg gezogen. Damit dieser Trend anhält, bietet die städtische Wohnungsgesellschaft Baugrundstücke an.

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Wo Pfützen sind, sollen bald Häuser gebaut werden. Möglich ist das durch die Erschließungsarbeiten, die nun mit der zweiten Zufahrtsstraße beendet wurden.

Quelle: Bernd Lichtenberger

Seit dem Jahre 2000 auch im Wohngebiet Am Sandberg am nordöstlichen Rand der Stadt, wo gestern mehrere Stichstraßen mit 44 Baufeldern und Anbindung an die Christoph-Seydel-Straße übergeben wurden. Wenn im 2015 noch die dazugehörige Lärmschutzwand steht, wird das ganze Projekt anderthalb Millionen Euro gekostet haben, schätzt Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD).

Die gestern übergebene zweite Zufahrtstraße ins Wohngebiet sollte eigentlich einmal die Werkseinfahrt in eine Fabrik des Bahlsen-Konzerns werden. Doch der verabschiedete sich Anfang der 1990er Jahre wieder von diesen Plänen. Ungeachtet der Tatsache, dass Radeberg damals eigens für das Keks-Unternehmen und den Coca-Cola-Konzern das Gewerbegebiet Badstraße-Ost aus der Taufe gehoben und die Christoph-Seydel-Straße gebaut hatte. Ein großer Erdwall schützt nun das Wohngebiet vor dem Lärm dieser Straße.

Da die Bahlsen-Ansiedlungspläne nicht aufgingen, aber Kredite abzuzahlen waren, entschloss sich die Stadt kleinere Brötchen zu backen und machte aus der Bahlsen-Fläche ein Wohngebiet. Das allerdings erst einmal erschlossen werden musste. Stückchenweise. Erst von der Terrabaltic, später von der Wohnbau. Die hatte 2013 ihr letztes erschlossenes Grundstück verkauft.

"Jetzt haben wir hier 44 erschlossene Grundstücke, von denen aber 20 noch nicht vermessen sind", erklärte Wohnbau-Chef Knut Mulansky gestern. Auf der einstigen Bahlsen-Fläche wäre noch Platz für weitere 20 Baufelder. Die werde man bei Bedarf erschließen. Vermarktet wird das Gebiet von der Wohnbau Radeberg als "ruhige, grüne Wohnanlage am Rande von Radeberg" mit "gut ausgebauter Infrastruktur". Eine Behauptung, die nicht übertrieben ist, denn zusätzlich zur guten Verkehrsanbindung gehören die Einkaufsmöglichkeiten im nahen EKZ und seit dem Juni 2013 eine moderne Kita, betrieben vom Internationalen Bund. Auch das Ärztehaus und die Schulen sind zu Fuß gut erreichbar.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.09.2014

Bernd Lichtenberger

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