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Rückschlag für Kita Spieloase - Stadt kann 2015 nicht mit Fördermitteln rechnen

Rückschlag für Kita Spieloase - Stadt kann 2015 nicht mit Fördermitteln rechnen

Bei der Finanzierung eines neuen Gebäudes für die Kita "Spieloase" muss die Stadt Pirna erneut einen herben Rückschlag hinnehmen. Die erhoffte Förderung von rund 400 000 Euro aus dem Programm Kita-Invest wird in diesem Jahr wohl nicht fließen.

Diese Hiobsbotschaft hat die Stadt durch ein Informationsschreiben des Landratsamtes erreicht. Danach bekommt der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge rund 1,7 Millionen Euro vom Bund. "Diese Mittel sind zur Stärkung von Kindertagesstätten für Kinder unter drei Jahren bestimmt", informierte Baubürgermeister Eckhard Lang (CDU) den Stadtrat. Das bedeutet, dieses Geld kann der Landkreis nur für den Ausbau von Krippenplätzen verwenden.

Vom Freistaat ist auch keine weitere Hilfe in Sicht. Im derzeitigen Haushaltsentwurf des Landes sei kein Cent für Kitas enthalten, so Lang. Damit müsse das rund 1,7 Millionen Euro teure Neubauprojekt wohl verschoben werden.

Eigentlich sollte der Grundstein in diesem Jahr gelegt werden. Denn die Zeit drängt. Seit der Juniflut 2013 sind die Kinder in einem Notquartier untergebracht. Anfangs hatten der Verein "Elterninitiative Spieloase", der Träger der Kindertagesstätte, und die Stadtverwaltung auf Fluthilfe-Gelder gehofft, um in einem hochwassersicheren Gebiet im Stadtteil Copitz ein neues Domizil zu schaffen. Die Stadt hat dafür bereits ein Grundstück zwischen Diesterweg-Grundschule und Rewe-Supermarkt gekauft. Nach rund einem Jahr Verhandlungen mit dem Fördermittelgeber kam eine Absage. Denn die Spieloase war in dem bei der Juniflut 2013 erneut komplett abgesoffenen Haus am Hauptplatz nur Mieter, und den Mietvertrag hat der Verein nach dem Hochwasser gekündigt. Ein Ersatzneubau aus Mitteln des Fluthilfetopfs wurde deshalb verweigert.

Die Stadtverwaltung erarbeitet nun bis Ende Februar Vorschläge dazu, wie es mit der Kita Spieloase weitergehen könnte. Es muss nicht nur für die Finanzierung eines neuen Gebäudes, sondern auch für das Interimsquartier im Steinhaus an der Pestalozzi-Oberschule eine Lösung gefunden werden. Die Spieloase konnte dort nur auf Basis einer befristeten Ausnahmegenehmigung unterkommen. Zudem sollten mit dem Neubau die Betreuungsplätze in der Spieloase erweitert werden. Diese zusätzlichen 27 Plätze werden in dem Stadtteil dringend gebraucht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.01.2015

Silvio Kuhnert

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