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Rückkehr von Mandarin-Ensemble offen - Neue Nachbildung von Moritzburger Figuren-Gruppe im Gespräch

Rückkehr von Mandarin-Ensemble offen - Neue Nachbildung von Moritzburger Figuren-Gruppe im Gespräch

Das Figuren-Ensemble mit dem "Moritzburger Chinesen" und dem Pagenjungen kehrt womöglich erst zur Saison 2014 auf das Dach des Fasanenschlösschens zurück.

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Der Page gehört zu dem Ensemble, das vom Dach des Fasanenschlösschens abmontiert wurde.

Quelle: Stephan Klingbeil

Moritzburg. Fachleute vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) prüfen derzeit, ob sich eine Restauration lohne oder, ob es nicht sinnvoller wäre, eine neue Kopie herzustellen. Würde die neue Nachbildung wie das Original ebenfalls aus Eichenholz angefertigt, könnten die Figuren frühestens im Frühjahr 2014 wieder das Dach zieren.

Im vorigen Herbst hieß es noch, dass das Ensemble bereits zum Saisonbeginn in diesem Jahr zurückkehren sollte. Damals war diese Mandarin-Gruppe aus Angst vor Herbststürmen abmontiert worden. Nicht ohne Grund: Bereits im vorigen Juli war der Mandarin-Schirm, den die Hofdiener-Figur hielt, bei einem heftigen Unwetter vom Dach gerissen worden. Er fand sich jedoch wieder auf einem Nachbargrundstück. Nachdem der Kupferschirm repariert worden war, sollte er wieder auf das Dach zurück. Bei dem Vorhaben stellten Experten des SIB jedoch fest, dass die Verankerung für die Skulptur komplett verrostet war.

In der Folge soll bald eine Entscheidung fallen, in welcher Form das Ensemble an seinen Stammplatz zurückkehrt. Die Figurengruppe aus dem 18. Jahrhundert, zu der auch ein Page mit dem Schirm gehört, war 1976 aus konservatorischen Gründen restauriert worden. Seither ist das Original im Hofküchengebäude gegenüber des Fasanenschlösschens zu sehen. Die nun abgebaute Skulptur ist lediglich eine Kopie aus Kunststoff.

Die Moritzburger Fachleute fragen sich nun aber außerdem, ob der Page künftig ein weißes oder eine schwarzes Antlitz bekommen soll. Das Original ist mit einer weißen Knabenfigur bestückt, die Kopie hingegen nicht. Die Experten wollen deshalb zunächst untersuchen, wie die Erstfassung ausgesehen hat, ob es sich bei dem Hofdiener um die Figur eines Mohren handele. Im Rokoko habe es oft Farbige als Hofdiener gegeben. Womöglich sei das Original des Pagen irgendwann überpinselt worden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.05.2013

Skl

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