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Roma-Ausstellung gastiert im Landratsamt Pirna

Erinnerung an Völkermord Roma-Ausstellung gastiert im Landratsamt Pirna

Am kommenden Mittwoch findet im Landratsamt Pirna die Vernissage zur Ausstellung „Geschichte, Genozid und Gegenwart der Roma und Sinti in Böhmen und Mähren“ statt. Mit der Schau wollen die Initiatoren der Roma-Opfer des NS-Rassenwahns gedenken.

Mit einer zweisprachigen Dokumentation wird an den Völkermord an Sinti und Roma während der NS-Besetzung von Böhmen und Mähren erinnert.

Quelle: Klaus Fiedler

Pirna. Am kommenden Mittwoch findet im Landratsamt Pirna die Vernissage zur Ausstellung „Geschichte, Genozid und Gegenwart der Roma und Sinti in Böhmen und Mähren“ statt. Eröffnen wird sie VizeLandrat Heiko Weigel (CDU). Die Initiatoren der Schau, die bis zum 29. Juni gezeigt wird, sind die SPD-AG Euroregion Elbe-Labe und der Roma-Verein Indigo aus Decin. Sie wollen an die Roma-Opfer des NS-Rassenwahns erinnern. Die Gegenwart und die Bemühungen der Roma um Bildung und Integration in die Mehrheitsgesellschaft unter Beibehaltung ihrer Kultur sind auch Bestandteil der Ausstellung.

Im Gebiet des damaligen Protektorats Böhmen und Mähren wurden 1940 in Lety und Hodonin im „Sammellager für Zigeuner“ Roma und Sinti - darunter komplette Familien - unter unmenschlichen Bedingungen interniert. Viele von ihnen starben. Im Jahre 1943 wurden die beiden Lager aufgelöst und deren Insassen kamen in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, wo sie getötet wurden. Über 90 Prozent der Roma und Sinti aus Böhmen und Mähren wurden Opfer des NS-Rassenwahns.

Miroslav Grajcar, Vorsitzender des Roma-Vereins Indigo, wird zur Eröffnung über Bildung und Integration der Roma aus Pirnas Partnerstadt Decin sprechen. Zur Vernissage haben ihr Kommen u.a. Pirnas OB Klaus-Peter Hanke (parteilos) und Decins Vize-OB Hana Cermonova angekündigt. Die Vernissage beginnt um 17 Uhr im Foyer des Landratsamtes Pirna, Stadtflügel.

Von DNN

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