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Rödertalbienen schaffen mit einem 27:27-Unentschieden gegen Mainz den Klassenerhalt

Rödertalbienen schaffen mit einem 27:27-Unentschieden gegen Mainz den Klassenerhalt

So viel Spannung hätten sich die Handballerinnen des HC Rödertal gern erspart. Doch auch das letzte Saisonspiel gegen den FSV Mainz war nichts für schwache Nerven.

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"Bienentanz" nach gesichertem Klassenerhalt - ausgelassen war die Stimmung in Radeberg nach dem letzten Saisonspiel.

Quelle: soccerfoto

Bis zur letzten Minute mussten die 530 Zuschauer zittern, doch als 19.31 Uhr die Schluss-Sirene ertönte, gab es auf dem Parkett und den Rängen kein Halten mehr. Mit einem 27:27(12:12)-Remis trennten sich die beiden abstiegsgefährdeten Teams. Dieser eine Punkt reichte den Bienen für den Klassenerhalt. Der Aufsteiger kommt letztlich auf Platz elf ein und wird auch in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga spielen. Zehn Minuten später konnten die Mainzerinnen mitjubeln, denn ein Telefonat brachte nach Spiel- ende in den anderen Hallen die Gewissheit, dass auch ihnen das Remis zum Ligaverbleib genügt.

Zuvor hatten sich beide Teams auf dem Parkett nichts geschenkt. Den besseren Start erwischten die Gäste, die zur 12. Minute mit 7:2 in Front lagen. "Ich dachte, ich bin im falschen Film", gestand später Trainerin Egle Kalinauskaite, die beim 6:10 eine Auszeit nahm und wenig später ihre Torfrauen - für Karolina Hubald kam Ann Rammer - tauschte. Ein Glücksgriff: Mit einigen Glanzparaden sorgte Rammer für Sicherheit. Bis zur Pause war der Rückstand aufgeholt.

In der zweiten Hälfte konnte sich keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren absetzen. Als die Bienen knapp vier Minuten vor Schluss mit 26:24 führten, war der Sieg in greifbarer Nähe. Doch zwei leichte Ballverluste nutzte Mainz zum erneuten Ausgleich. Nach der Schluss-Sirene sprintete Egle Kalinauskaite zu ihrer Mama, die auf der Tribüne mitgefiebert hatte.

Die 39-jährige gebürtige Litauerin verabschiedete sich mit dieser Partie von ihrem Team und den Fans, will nun mehr Zeit für ihr Privatleben haben. Ihre Schützlinge schenkten ihr einen Schirm, an dem lustige Postkarten aller Spielerinnen hingen. "Darauf haben wir ganz persönliche Dinge an sie geschrieben", so Jessica Stiskall, die ebenfalls Auf Wiedersehen sagt. Mit vielen Tränen und Geschenken wurden auch Evelina Kalasauskaite, die in Zwickau ihren Lebensmittelpunkt hat, und Bettina Gabbert, die künftig in der zweiten Mannschaft spielen wird, verabschiedet.

Rödertal-Tore: Kalasauskaite 8/1, Beckert 7, Markeviciute 4, Stiskall, Alesiunaite je 3, Müller 2.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.05.2014

Astrid Hofmann

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