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Rodel-Weltcup: Die Besten sind auch in Altenberg vorn

Rodel-Weltcup: Die Besten sind auch in Altenberg vorn

Für die Fotografen durften Felix Loch und Natalie Geisenberger die Kristallpokale nur kurz in die Hand nehmen. Auf die feierliche Übergabe der begehrten Trophäen müssen die Rodler trotz ihrer vorzeitig feststehenden Erfolge im Gesamtweltcup noch eine Woche warten.

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Das dritte Mal in Folge Gesamtweltcupsiegerin: Olympiasiegerin Natalie Geisenberger.

Quelle: Thomas Eisenhuth, dpa

"Einfach nur Wahnsinn!", twitterte der bayerische Vize-Weltmeister, der sich am Wochenende mit zwei souveränen Siegen in Altenberg zum vierten Mal in Serie zum Gesamt-Champion krönte. Geisenberger machte es ähnlich gut: Mit einem deutlichen Erfolg im normalen Rennen und Platz drei im Sprint beseitigte sie gestern letzte Zweifel, ist zum dritten Mal nacheinander die beste Rodlerin im Weltcup. "Bei mir passt im Moment das Puzzle zusammen", erklärte sie, "ich bin überglücklich." Die Schlitten-Asse können nun entspannt zum Saisonfinale nach Sotschi reisen. Der Druck sei raus, betonte Geisenberger und meinte vor dem Trip nach Russland, wo sie bei den Winterspielen 2014 ihren größten Erfolg gefeiert hatte: "Vielleicht kann ich es jetzt mehr genießen."

Dieses Privileg haben die deutschen Doppelsitzer nicht, die sich den Showdown auf der Olympiabahn liefern werden. Nach ihrem Sprint-Sieg von gestern sind Toni Eggert und Sascha Benecken ganz dicht dran am größten Erfolg ihrer Karriere. Sie führen 70 Zähler vor Tobias Wendl und Tobias Arlt, ein zwölfter Platz in Sotschi würde für den Coup reichen. Ohne schweren Patzer sollte das kein Problem sein.

Entscheidende Fehler hatten sich Loch und Geisenberger im Eiskanal im Osterzgebirge nicht geleistet. Die Miesbacherin verwies zunächst ihre Teamkolleginnen Tatjana Hüfner und Dajana Eitberger auf die Plätze und stellte dabei einen Rekord auf: Acht Siege in einem Winter hatte vor ihr noch keine Rodlerin geschafft - allerdings ist die Saison 2014/15 mit zwölf Rennen auch lang wie noch nie. Im Sprint waren danach nur Erin Hamlin aus den USA und Eitberger schneller. Loch schwächelte gar nicht.

"Ich fahr hier in Altenberg wirklich sehr, sehr gern, mir taugt die Bahn", sagte er. Er verwies am Sonnabend seine Teamkollegen Johannes Ludwig und Andi Langenhan beim ersten rein deutschen Männern-Podium der Saison auf die Plätze. Im Sprint siegte er vor dem Kanadier Sam Edney und Inars Kivlenieks aus Lettland. Die Eisrinne gehört zu Lochs Lieblingsbahnen: Seit 2009 war er in sieben Rennen - inklusive der Weltmeisterschaft 2012 - nicht zu bezwingen. Nach Sotschi ist Schluss für den Winter, in dem der 25-Jährige einen weiteren Schritt nach vorne in der ewigen Bestenliste machte. Loch ist nun hinter dem Südtiroler Armin Zöggeler und Markus Prock aus Österreich mit je zehn Gesamttriumphen Drittplatzierter. Bei der Anzahl der Einzelsiege ist neben Zöggeler (57) und Prock (33) nur noch Coach und Mentor Georg Hackl (33) besser als Loch (25).

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.02.2015

Manuel Schwarz

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