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Reparatur von vier Stahlbrücken - Strecke der Müglitztalbahn für zwei Monate gesperrt

Reparatur von vier Stahlbrücken - Strecke der Müglitztalbahn für zwei Monate gesperrt

Auf der Strecke der Müglitztalbahn wird gebaut. Die Deutsche Bahn hat zwischen Dohna und Niederschlottwitz mit der grundhaften Sanierung von vier Stahlbrücken begonnen, teilte Erika Poschke-Frost, stellvertretende Bahnsprecherin für die Region Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, mit.

Wieder flott gemacht werden zwei Brücken zwischen den Haltepunkten Burkhardswalde-Maxen und Mühlbach sowie eine hinter Mühlbach und eine weitere vor der Ortschaft Niederschlottwitz.

An den Stahlbauwerken nagt der Zahn der Zeit. Sie stammen aus dem Jahr 1937. Von Mitte bis Ende der 1930er Jahre wurde die Bahnverbindung zwischen Heidenau und Altenberg von Schmal- auf Normalspur umgerüstet. Nun erhalten die Stahlbrücken eine Rosskur.

Die Vorbereitungsarbeiten sind angelaufen. Zunächst werden die Brücken eingerüstet. "Im Anschluss daran wird der alte Anstrich im Sandstrahlverfahren entfernt und korrodierte Teile im erforderlichen Umfang ersetzt", informierte Erika Poschke-Frost. Abschließend bekommen sie frische Farbe. Der Anstrich wird in mehreren Schichten aufgetragen. Damit die Bauarbeiter an alle Brückenteile ungehindert herankommen, muss das Gleis auf den Flussüberführungen ausgebaut werden. "Deshalb ist vom 24. Juni bis zum 25. August eine durchgehende Sperrung der Strecke erforderlich", so Poschke-Frost. Die Städtebahn Sachsen richtet Schienenersatzverkehr ein.

Mit Einschränkungen ist auch im Straßenverkehr zu rechnen. Vor der Ortschaft Niederschlottwitz führt eine Brücke auch über die Müglitztalstraße. Um während der Sanierungsarbeiten die Durchfahrtshöhe zu erhalten, lässt die Bahn das Bauwerk anheben. "Der Verkehr wird durch eine Baustellenampel geregelt", berichtete Poschke-Frost.

Rund 1,4 Millionen Euro investiert die Bahn in die Sanierung der vier Viadukte. Parallel erfolgen auf der gesperrten Strecke Instandsetzungsarbeiten für über 200 000 Euro an den Gleisen. "Es werden unter anderem auf einer Länge von rund vier Kilometern Schienen und Schwellen ausgewechselt sowie Straßenbeläge an 16 Bahnübergängen instand gehalten", führte Poschke-Frost aus. Trotz des Einsatzes moderner Technik ist während der gesamten Bauarbeiten mit Lärm und Krach zu rechnen.

iInfos zum Fahrplan unter www.staedtebahn-sachsen.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.06.2013

Silvio Kuhnert

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